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Aus KatanaWiki

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Seeta fand die Vorstellung eines Evil-Shuttle zwar nach wie vor abstrus, aber die Zanderianerin hatte sich der Logik des Vulkaniers und seiner Analyse nicht entziehen können. Und nach tagelangem ergebnislosen Forschen und Reparieren war sie bereit, jeden Strohhalm zu ergreifen, der sich ihr bieten mochte. Jetzt war sie etwa zwei Stunden zusammen mit Kova durch das kleine Schiff gekrochen, ohne auch nur einen Hinweis darauf zu entdecken, wie ausgerechnet dieses Schiffchen die Systeme der Katana stören mochte. Leicht genervt klappte die kleine Frau ihren Tricorder schließlich zu. "An diesem Shuttle ist nichts Besonderes, Lieutenant. So Leid es mir tut, das zu sagen, aber ich befürchte, an Ihrer Logik ist irgendetwas falsch." Der Vulkanier zog eine Augenbraue hoch, bevor er konstatierte. "Möglicherweise habe ich noch nicht alle Parameter berücksichtigt." Er zögerte kurz, bevor er nachschob: "Wir könnten natürlich einen letzten, einfachen Test durchführen, um meine Theorie zu überprüfen: Ich fliege mit dem Shuttle von Bord. Wenn ich Recht habe, sollten die Fehlfunktionen dann ja aufhören." Seeta sah ihn aus großen gelben Augen an: "Hätte Ihnen das nicht einfallen können, bevor wir zwei Stunden mit sinnloser Arbeit verschwenden?!" Trotzdem war die Zanderianerin gewillt, diesen Versuch zu unternehmen. Der Umstand, dass sie keine Ursache finden konnte, bedeutete schließlich nicht, dass diese nicht existierte.   
Seeta fand die Vorstellung eines Evil-Shuttle zwar nach wie vor abstrus, aber die Zanderianerin hatte sich der Logik des Vulkaniers und seiner Analyse nicht entziehen können. Und nach tagelangem ergebnislosen Forschen und Reparieren war sie bereit, jeden Strohhalm zu ergreifen, der sich ihr bieten mochte. Jetzt war sie etwa zwei Stunden zusammen mit Kova durch das kleine Schiff gekrochen, ohne auch nur einen Hinweis darauf zu entdecken, wie ausgerechnet dieses Schiffchen die Systeme der Katana stören mochte. Leicht genervt klappte die kleine Frau ihren Tricorder schließlich zu. "An diesem Shuttle ist nichts Besonderes, Lieutenant. So Leid es mir tut, das zu sagen, aber ich befürchte, an Ihrer Logik ist irgendetwas falsch." Der Vulkanier zog eine Augenbraue hoch, bevor er konstatierte. "Möglicherweise habe ich noch nicht alle Parameter berücksichtigt." Er zögerte kurz, bevor er nachschob: "Wir könnten natürlich einen letzten, einfachen Test durchführen, um meine Theorie zu überprüfen: Ich fliege mit dem Shuttle von Bord. Wenn ich Recht habe, sollten die Fehlfunktionen dann ja aufhören." Seeta sah ihn aus großen gelben Augen an: "Hätte Ihnen das nicht einfallen können, bevor wir zwei Stunden mit sinnloser Arbeit verschwenden?!" Trotzdem war die Zanderianerin gewillt, diesen Versuch zu unternehmen. Der Umstand, dass sie keine Ursache finden konnte, bedeutete schließlich nicht, dass diese nicht existierte.   
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Nun stand die Zanderianerin an der Abflugkontrolle des Hangars und beobachtete, wie die xy langsam durch das Kraftfeld, das die Hangaröffnung verschloss, flog und sich anschließend von der Katana entfernte. Wenig später meldete sich Kova: "Ich habe nun die Maximalentfernung überschritten, die die xy während der Evakuierung erreicht hat." Seeta nickte: "Yadeel an McGowan. Tessa, wie siehts aus? Sind die Fehlfunktionen weg?" Es dauerte etwas, dann antwortete die Stimme der jungen Frau: "Negativ, Sir. Wir erhalten weiterhin Meldungen über Fehlfunktionen." Wie zur Bestätigung flackerte das Licht im Hangar kurz auf und die Zanderianerin hoffte inständig, dass wenigstens das Kraftfeld halten würde. Nach einem Ausflug ins All stand ihr nämlich so gar nicht der Sinn. Die Chefingenieurin entschied, noch ein paar Minuten zu warten, aber nichts deutete auf eine signifikante Verbesserung der Lage hin. Wäre das Shuttle tatsächlich die Wurzel allen Übels, hätten die Fehlfunktionen ja quasi sofort enden müssen, nachdem es die Katana verlassen hatte.
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Zwei Mal Lichtflackern und drei unaufgeforderte Zeitansagen später forderte Seeta Kova auf, wieder an Bord zurück zu kehren. "Tut mir Leid, Lieutenant, aber ich denke, das Shuttle können wir nun definitiv als Quelle ausschließen." Die Chefingenieurin glaubte fast, so etwas wie Zerknirschung in der Stimme des Sicherheitschefs zu hören, als dieser antwortete: "Nein, mir tut es Leid, Lieutenant Commander. Offensichtlich gibt es wirklich einen Fehler in meiner Logik und ich habe Ihnen zusätzliche Arbeit gemacht." Seeta zuckte andeutungsweise die Schultern, bis ihr bewusst wurde, dass der Vulkanier an Bord der xy das ja gar nicht sehen konnte. "Kein Problem", sagte sie daher nur, "Sie hätten ja richtig liegen können. Yadeel Ende." Sie überwachte noch das Andockmanöver des kleinen Schiffes und kehrte dann in den Maschinenraum zurück.
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Version vom 20. August 2014, 10:56 Uhr

©2003 RPG Leadership USS Katana