| "Wie bitte?!" Seeta klang ehrlich verblüfft. Das war nun mit Abstand das Abstruseste, was sie in diesem Zusammenhang bisher an Theorien vernommen hatte. Wie sollte ein geparktes Shuttle solchen Einfluss auf sämtliche Schiffssysteme ausüben können? Doch aus dem Mund des Vulkaniers - so wurde ihr klar - kam dieser Möglichkeit vermutlich eine gewisse Bedeutung zu. Er würde sie nicht damit behelligen, wenn er sich seiner Sache nicht sehr sicher war. "Also gut", meinte sie, "treffen Sie mich im Hangar 2." | | "Wie bitte?!" Seeta klang ehrlich verblüfft. Das war nun mit Abstand das Abstruseste, was sie in diesem Zusammenhang bisher an Theorien vernommen hatte. Wie sollte ein geparktes Shuttle solchen Einfluss auf sämtliche Schiffssysteme ausüben können? Doch aus dem Mund des Vulkaniers - so wurde ihr klar - kam dieser Möglichkeit vermutlich eine gewisse Bedeutung zu. Er würde sie nicht damit behelligen, wenn er sich seiner Sache nicht sehr sicher war. "Also gut", meinte sie, "treffen Sie mich im Hangar 2." |
- | Seeta fand die Vorstellung eines Evil-Shuttle zwar nach wie vor abstrus, aber die Zanderianerin hatte sich der Logik des Vulkaniers und seiner Analyse nicht entziehen können. Und nach tagelangem ergebnislosen Forschen und Reparieren war sie bereit, jeden Strohhalm zu ergreifen, der sich ihr bieten mochte. Jetzt war sie etwa zwei Stunden zusammen mit Kova durch das kleine Schiff gekrochen, ohne auch nur einen Hinweis darauf zu entdecken, wie ausgerechnet dieses Schiffchen die Systeme der Katana stören mochte. Leicht genervt klappte die kleine Frau ihren Tricorder schließlich zu. "An diesem Shuttle ist nichts Besonderes, Lieutenant. So Leid es mir tut, das zu sagen, aber ich befürchte, an Ihrer Logik ist irgendetwas falsch." Der Vulkanier zog eine Augenbraue hoch, bevor er konstatierte. "Möglicherweise habe ich noch nicht alle Parameter berücksichtigt." | + | Seeta fand die Vorstellung eines Evil-Shuttle zwar nach wie vor abstrus, aber die Zanderianerin hatte sich der Logik des Vulkaniers und seiner Analyse nicht entziehen können. Und nach tagelangem ergebnislosen Forschen und Reparieren war sie bereit, jeden Strohhalm zu ergreifen, der sich ihr bieten mochte. Jetzt war sie etwa zwei Stunden zusammen mit Kova durch das kleine Schiff gekrochen, ohne auch nur einen Hinweis darauf zu entdecken, wie ausgerechnet dieses Schiffchen die Systeme der Katana stören mochte. Leicht genervt klappte die kleine Frau ihren Tricorder schließlich zu. "An diesem Shuttle ist nichts Besonderes, Lieutenant. So Leid es mir tut, das zu sagen, aber ich befürchte, an Ihrer Logik ist irgendetwas falsch." Der Vulkanier zog eine Augenbraue hoch, bevor er konstatierte. "Möglicherweise habe ich noch nicht alle Parameter berücksichtigt." Er zögerte kurz, bevor er nachschob: "Wir könnten natürlich einen letzten, einfachen Test durchführen, um meine Theorie zu überprüfen: Ich fliege mit dem Shuttle von Bord. Wenn ich Recht habe, sollten die Fehlfunktionen dann ja aufhören." Seeta sah ihn aus großen gelben Augen an: "Hätte Ihnen das nicht einfallen können, bevor wir zwei Stunden mit sinnloser Arbeit verschwenden?!" Trotzdem war die Zanderianerin gewillt, diesen Versuch zu unternehmen. Der Umstand, dass sie keine Ursache finden konnte, bedeutete schließlich nicht, dass diese nicht existierte. |