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Aus KatanaWiki

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Marina DeSoto meldete schließlich: "Die letzten Fluchtkapseln verlassen soeben das Schiff, Sir!" Garrick brummelte eine Bestätigung, als die Anzeigen vor ihm schlagartig auf Normalwerte sprangen und der Alarm beendet wurde. Die Hände des Dänen zuckten von der Konsole, als habe er sich verbrannt. DeSoto rief erfreut aus: "Sie haben es geschafft, Captain! Gute Arbeit...!" Schnell biss sie sich auf die Lippen; den Captain zu loben war vermutlich nicht die taktisch klügste Vorgehensweise, wollte man sich nicht unbeliebt machen. Doch der Kommandant schien die Bemerkung gar nicht wahrgenommen zu haben. Er meinte nur verwirrt: "Ich glaube nicht, dass ich das gewesen bin, Lieutenant..." Dem Braten noch immer nicht trauend, führte Garrick eine Diagnose des Warp-Antriebs durch, doch alle Parameter befanden sich im grünen Bereich - wenn auch durch seine Rettungsversuche alles andere als optimal eingestellt. Oh ja, Seeta WÜRDE ihm den Kopf abreissen... Seufzend drehte der Captain sich schließlich um. Irgendetwas würde ihm wohl einfallen, um seinen kleinen Dampfkessel wieder herunter zu kühlen. Vielleicht reichte ja die schlichte Tatsache, dass der Vater ihrer Kinder überlebt hatte?! Nun fiel sein Blick auf die Fluchtkapseln, die zu hunderten auf dem Hauptschirm der Katana zu erkennen waren. "Holen Sie unsere Leute zurück, Lieutenant. Die gröbste Gefahr scheint gebannt. Computer, roten Alarm beenden!" Beinahe erwartete Garrick eine neuerliche Zeitansage, doch stattdessen erhellte sich das Licht auf der Brücke und das Blinken der roten Indikatoren hörte auf.  
Marina DeSoto meldete schließlich: "Die letzten Fluchtkapseln verlassen soeben das Schiff, Sir!" Garrick brummelte eine Bestätigung, als die Anzeigen vor ihm schlagartig auf Normalwerte sprangen und der Alarm beendet wurde. Die Hände des Dänen zuckten von der Konsole, als habe er sich verbrannt. DeSoto rief erfreut aus: "Sie haben es geschafft, Captain! Gute Arbeit...!" Schnell biss sie sich auf die Lippen; den Captain zu loben war vermutlich nicht die taktisch klügste Vorgehensweise, wollte man sich nicht unbeliebt machen. Doch der Kommandant schien die Bemerkung gar nicht wahrgenommen zu haben. Er meinte nur verwirrt: "Ich glaube nicht, dass ich das gewesen bin, Lieutenant..." Dem Braten noch immer nicht trauend, führte Garrick eine Diagnose des Warp-Antriebs durch, doch alle Parameter befanden sich im grünen Bereich - wenn auch durch seine Rettungsversuche alles andere als optimal eingestellt. Oh ja, Seeta WÜRDE ihm den Kopf abreissen... Seufzend drehte der Captain sich schließlich um. Irgendetwas würde ihm wohl einfallen, um seinen kleinen Dampfkessel wieder herunter zu kühlen. Vielleicht reichte ja die schlichte Tatsache, dass der Vater ihrer Kinder überlebt hatte?! Nun fiel sein Blick auf die Fluchtkapseln, die zu hunderten auf dem Hauptschirm der Katana zu erkennen waren. "Holen Sie unsere Leute zurück, Lieutenant. Die gröbste Gefahr scheint gebannt. Computer, roten Alarm beenden!" Beinahe erwartete Garrick eine neuerliche Zeitansage, doch stattdessen erhellte sich das Licht auf der Brücke und das Blinken der roten Indikatoren hörte auf.  
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Etwa neun Stunden später war auch die letzte Fluchtkapsel an Bord zurück gekehrt. Aber bereits gut zwei Stunden nach der Rückkehr der ersten Crewmitglieder waren dann jedoch die technischen Probleme wieder aufgetreten. Garrick hockte etwas missmutig im Kommandosessel und rieb sich müde den Nasenrücken. Karl-Theodor Randon bemerkte dies und erkundigte sich: "Wie lange sind Sie eigentlich schon im Dienst, Captain?" Der Däne blickte seine rechte Hand aus leicht glasigen Augen an: "XO, ich weiß Ihre Sorge wirklich zu schätzen, aber..." Der Commander winkte rüde ab und fuhr dazwischen: "Aber jetzt gehen Sie in Ihr Quartier und ruhen sich aus, Sir! Oder soll ich Doktor Maddigan herbeizitieren, damit er Ihnen eine Ruhepause verordnet?!" Garrick lehnte sich verblüfft etwas zurück: "Das wagen Sie nicht!" Der Erste Offizier setzte eine Pokermiene auf, die soviel zu sagen schien, wie "Wollen Sie wetten?", so dass der Captain schließlich nachgab. Langsam erhob er sich, machte ein strenges Gesicht und deutete mit dem Finger sowohl auf den Commander als auch auf Lieutenant DeSoto, die im Gegensatz zu ihm selber erst vor etwa drei Stunden wieder zum Dienst erschienen war. "Ihr Verhalten in dieser Krise grenzt an Insubordination, jawoll, Insubordination!" Sowohl Marina als auch Karl-Theodor unterdrückten mühsam ein Lachen und versuchten, möglichst betreten dreinzuschauen. Garrick brummelte noch etwas, dann trat er in den Turbolift. "Ich sehe Sie dann in neun Stunden, Sir!" rief ihm der XO noch hinterher, bevor sich die Türen des Liftes schlossen.
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Neun Stunden! Der hatte Nerven! In der Zeit mochte das Schiff womöglich tatsächlich auseinander fallen! Garrick trottete müde durch die Korridore der Katana. Andererseits konnte er die Pause wirklich gut gebrauchen. Er freute sich auf sein Bett. Vor dem Quartier seiner kleinen Familie hielt der Captain jedoch kurz inne und betätigte den Kommunikator: "Computer, lokalisiere Commander Yadeel!" Halberlei erwartete der kommandierende Offizier eine erneute Zeitansage, doch dieses Mal gab der Computer bereitwillig Antwort: "Lieutenant Commander Yadeel befindet sich in ihrem Quartier." Das konnte übel werden. Garrick war sich sicher, dass Seeta sich nach ihrer Rückkehr an Bord zuallererst auf den Warpantrieb gestürzt hatte. Langsam trat der Däne näher, sodass sich die Türen des Quartiers öffneten. Vorsichtig lugte er hinein, damit rechnend, dass diverse Gegenstände geflogen kämen. Doch nichts dergleichen passierte. Stattdessen erblickte er seine Frau und die beiden Kinder, die am Esstisch rund um einen kleinen Kuchen saßen, auf dem drei Kerzen brannten.
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Da keine Gefahr in Verzug zu sein schien, straffte der Däne die Gestalt und trat schwungvoll ein. "Da bist Du ja!" Seeta hüpfte erfreut von ihrem Stuhl auf und fiel Garrick glücklich um den Hals. Nach einem langen Kuss löste sie sich leicht von ihrem Mann und erklärte mit Blick auf die beiden Kinder: "Wir feiern Lumas Geburtstag nach. Das haben Mama und Papa ja gestern ganz vergessen!" Garrick nickte und ihm wurde erneut klar, wieviele Opfer der Beruf als Offizier der Sternenflotte einem doch manches Mal abverlangte. Er blickte kurz suchend durch den Raum, bevor sein Blick an einem kleinen Metalleimer hängen blieb und er sich erkundigte: "Das heißt, den dort werde ich jetzt nicht benötigen?" Seeta folgte seinem Blick und strich anschließend leicht mit dem Zeigefinger ihrer rechten Hand über die Brust des Dänen: "Wieso solltest du den denn brauchen?" fragte sie scheinheilig. Sie wollte also, dass er zu Kreuze kroch, erkannte der Captain. Er seufzte kurz: "Ich weiß, dass ich bei meinen Bemühungen, den Warpantrieb zu reparieren, diesen nicht optimal eingestellt hinterlassen habe." Jetzt kicherte Seeta. Sie löste sich vollends von ihrem Mann und trat die Flucht zum Sofa an, nachdem sie ihn geneckt hatte: "Dann hättest du vielleicht jemanden fragen sollen, der sich mit so etwas auskennt?!" Garrick stieß entrüstet die Luft aus: "Na warte, du kleine zanderianische Hexe! Dir werd ichs zeigen!" Mit großen Schritten nahm er die Verfolgung seiner Frau auf. Diese flüchtete lachend weiter in Richtung des Schlafzimmers, während sich Luma-Erika kichernd über den Zirkus, den ihre Eltern mal wieder abzogen, amüsierte.
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Version vom 19. August 2014, 10:49 Uhr

©2003 RPG Leadership USS Katana