| Garrick trat nun zu seinen zehn Crewmitgliedern. "Meine Damen, meine Herren, Sie fragen sich zurecht, warum ich Sie hierher gebeten habe. Während der letzten Evakuierung befanden Sie alle sich an Bord dieses Shuttles, ist das richtig?" Der Captain blickte in zehn nickende Gesichter, die nach wie vor etwas ratlos dreinschauten. Der Däne seufzte leicht, bevor er fortfuhr: "Wie Sie sicher wissen, erleben wir zur Zeit eine Reihe unerklärbarer technischer Probleme..." - wie auf Kommando verdunkelte sich der Hangar kurzzeitig - "... die uns mehr oder weniger großes Kopfzerbrechen bereiten und möglicherweise fatal für das Schiff enden mögen. Während der Evakuierung gab es nun eine Phase von knapp drei Stunden, in der hier an Bord keine Fehlfunktionen aufgetreten sind." Bis hierher hatten die Anwesenden aufmerksam zugehört und schienen nun auf die Pointe der Ansprache des Captains zu warten. "Diese Phase begann, unmittelbar nachdem die xy das Schiff verlassen hatte und endete, als die xy an Bord zurückkehrte." Garrick ließ diese Aussage wirken und sah die zehn Besatzungsmitglieder aufmerksam an. Lieutenant Janis sprach es schließlich aus: "Und Sie vermuten, dass das irgendwie mit uns" - sie machte eine Armbewegung, die die Zehn umfasste - "zusammenhängt, Sir?" Der Däne nickte leicht: "Ganz recht, Lieutenant. Fragen Sie mich nicht, wie, dazu haben wir selbst noch keine Idee. Wir wissen auch nicht, ob nur einer von Ihnen betroffen ist, oder Sie alle. Bisher ist dies auch nur eine mögliche Theorie, die wir nun aber mit Ihrer Hilfe testen wollen. Wir stellen die Evakuierung der Katana nach, in dem Sie alle mit der xy von Bord fliegen und die entsprechende Position einnehmen. Sollten damit tatsächlich die Fehlfunktionen enden, sehen wir weiter. Falls nicht, werden wir weiter nach einer Ursache suchen müssen." Er blickte die Zehn noch einmal an: "Haben Sie noch irgendwelche Fragen?" Die zehn Crewmitglieder schüttelten nacheinander den Kopf. Im Augenblick waren sie viel zu verwirrt und erstaunt. "Gut, also dann los. Bringen wir das hinter uns!" sagte der Captain. | | Garrick trat nun zu seinen zehn Crewmitgliedern. "Meine Damen, meine Herren, Sie fragen sich zurecht, warum ich Sie hierher gebeten habe. Während der letzten Evakuierung befanden Sie alle sich an Bord dieses Shuttles, ist das richtig?" Der Captain blickte in zehn nickende Gesichter, die nach wie vor etwas ratlos dreinschauten. Der Däne seufzte leicht, bevor er fortfuhr: "Wie Sie sicher wissen, erleben wir zur Zeit eine Reihe unerklärbarer technischer Probleme..." - wie auf Kommando verdunkelte sich der Hangar kurzzeitig - "... die uns mehr oder weniger großes Kopfzerbrechen bereiten und möglicherweise fatal für das Schiff enden mögen. Während der Evakuierung gab es nun eine Phase von knapp drei Stunden, in der hier an Bord keine Fehlfunktionen aufgetreten sind." Bis hierher hatten die Anwesenden aufmerksam zugehört und schienen nun auf die Pointe der Ansprache des Captains zu warten. "Diese Phase begann, unmittelbar nachdem die xy das Schiff verlassen hatte und endete, als die xy an Bord zurückkehrte." Garrick ließ diese Aussage wirken und sah die zehn Besatzungsmitglieder aufmerksam an. Lieutenant Janis sprach es schließlich aus: "Und Sie vermuten, dass das irgendwie mit uns" - sie machte eine Armbewegung, die die Zehn umfasste - "zusammenhängt, Sir?" Der Däne nickte leicht: "Ganz recht, Lieutenant. Fragen Sie mich nicht, wie, dazu haben wir selbst noch keine Idee. Wir wissen auch nicht, ob nur einer von Ihnen betroffen ist, oder Sie alle. Bisher ist dies auch nur eine mögliche Theorie, die wir nun aber mit Ihrer Hilfe testen wollen. Wir stellen die Evakuierung der Katana nach, in dem Sie alle mit der xy von Bord fliegen und die entsprechende Position einnehmen. Sollten damit tatsächlich die Fehlfunktionen enden, sehen wir weiter. Falls nicht, werden wir weiter nach einer Ursache suchen müssen." Er blickte die Zehn noch einmal an: "Haben Sie noch irgendwelche Fragen?" Die zehn Crewmitglieder schüttelten nacheinander den Kopf. Im Augenblick waren sie viel zu verwirrt und erstaunt. "Gut, also dann los. Bringen wir das hinter uns!" sagte der Captain. |
| + | Langsam verließ die xy erneut den Hangar der Katana. Garrick hatte Seeta bisher nichts von diesem Test erzählt. So war er gespannt, ob sich die Chefingenieurin mit einer positiven Nachricht bei ihm melden würde. Er blickte dem kleinen Schiff nach und konnte gerade eben noch erkennen, wie es in einiger Entfernung zur Katana Position bezog. Die vier verbliebenen Offiziere tauschten einen Blick. "Wie lange warten wir, Sir?" wollte Karl-Theodor dann wissen. Doch statt einer Antwort des Captains erklang die Stimme der zanderianischen Chefingenieurin aus dem Interkom: "Maschinenraum an Captain Andersson." Der Däne zog eine Augenbraue hoch, bevor er bestätigte: "Hier Andersson. Was gibt es?" Er konnte sich Seetas Gesichtsausdruck sehr gut vorstellen, als diese nun verkündete: "Captain, ich weiß nicht, wie oder warum, aber auf ein Mal scheinen alle Systeme wieder ordnungsgemäß zu funktionieren." Garrick nickte. Eine Mischung aus Erleichterung und Besorgnis zeigte sich auf seinem Gesicht. Erleichterung, weil es nun offenbar einen Weg gab, die Fehlfunktionen zu beheben, Besorgnis, weil nun fest stand, dass bis zu zehn Besatzungsmitglieder auf irgendeine obskure Weise für eben diese Fehlfunktionen verantwortlich waren. "Verstanden, Commander, vielen Dank. Bitte behalten Sie alles im Auge, denn es kann sein, dass die Fehlfunktionen in Kürze wieder auftreten werden. Melden Sie bitte umgehend, falls dies der Fall sein sollte!" Der Captain wusste, dass Seeta durchaus zwischen den Zeilen lesen konnte - vor allem, zwischen den seinen. So erstaunte ihn die Nachfrage seiner Frau auch nicht wirklich: "Captain, das klingt, als wären Sie der Ursache der Probleme auf der Spur?" Garrick nickte und bestätigte: "In der Tat, Commander. Ich informiere Sie und die übrige Crew später. Andersson Ende." |