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Aus KatanaWiki

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Der Captain eilte zur technischen Konsole im hinteren Teil der Brücke, während er seine Brückencrew förmlich von Bord scheuchte. "Nun machen Sie schon, bevor uns hier alles um die Ohren fliegt!" So recht schien sich aber niemand zu rühren. Einerseits freute es den kommandierenden Offizier sehr, dass niemand das Schiff einfach so aufgeben mochte, andererseits hätte er es sich nie verziehen, wenn jemand aus dieser fabelhaften Crew zu Schaden kommen würde. "Ich werde versuchen, die Eindämmung von hier wieder her zu stellen", schob der Captain noch nach. "Ich werde Sie hier nicht allein lassen, Sir!" bekräftigte Karl-Theodor Randon, doch der Captain widersprach seinem XO: "Sie sind ein sehr pflichtbewusster Offizier, Commander, aber Sie scheinen die drei Grundregeln für Captains der Sternenflotte nicht zu kennen: Steck dein Hemd in die Hose, lass niemals ein Mitglied deiner Crew zurück und geh mit dem Schiff unter!" brachte er diese Regeln in eine für die Situation passende Reihenfolge. "Sollte ich keinen Erfolg haben, wird die Crew einen kommandierenden Offizier benötigen. Jetzt gehen Sie! ALLE! Das ist ein Befehl!" Der strenge Gesichtsausdruck, den Garrick nun zur Schau trug, gab schließlich den Ausschlag und so verließen die Anwesenden die Brücke - bis auf Marina DeSoto. Der Däne drehte sich fragend zu seiner OPS-Offizierin um. "Ich bleibe", meinte sie schlicht, "es könnte doch sein, dass es zu weiteren Fehlfunktionen kommt, die Sie außer Gefecht setzen, Sir. Dann kann ich noch versuchen, Ihre Arbeit fortzusetzen." Soviel Schneid hatte Garrick der jungen Frau, die ihm gegenüber bislang eher schüchtern und zurückhaltend gewesen war, gar nicht zu getraut. Überrascht schüttelte er nur den Kopf, denn das Eindämmungsfeld beanspruchte nun seine ganze Aufmerksamkeit. Dann grummelte er: "Das bringt Ihnen entweder ein Kriegsgerichtsverfahren oder eine Belobigung ein, Lieutenant. Aber wo Sie schon hier sind, überwachen Sie die Evakuierung des Schiffes und erstatten mir Bericht!"
Der Captain eilte zur technischen Konsole im hinteren Teil der Brücke, während er seine Brückencrew förmlich von Bord scheuchte. "Nun machen Sie schon, bevor uns hier alles um die Ohren fliegt!" So recht schien sich aber niemand zu rühren. Einerseits freute es den kommandierenden Offizier sehr, dass niemand das Schiff einfach so aufgeben mochte, andererseits hätte er es sich nie verziehen, wenn jemand aus dieser fabelhaften Crew zu Schaden kommen würde. "Ich werde versuchen, die Eindämmung von hier wieder her zu stellen", schob der Captain noch nach. "Ich werde Sie hier nicht allein lassen, Sir!" bekräftigte Karl-Theodor Randon, doch der Captain widersprach seinem XO: "Sie sind ein sehr pflichtbewusster Offizier, Commander, aber Sie scheinen die drei Grundregeln für Captains der Sternenflotte nicht zu kennen: Steck dein Hemd in die Hose, lass niemals ein Mitglied deiner Crew zurück und geh mit dem Schiff unter!" brachte er diese Regeln in eine für die Situation passende Reihenfolge. "Sollte ich keinen Erfolg haben, wird die Crew einen kommandierenden Offizier benötigen. Jetzt gehen Sie! ALLE! Das ist ein Befehl!" Der strenge Gesichtsausdruck, den Garrick nun zur Schau trug, gab schließlich den Ausschlag und so verließen die Anwesenden die Brücke - bis auf Marina DeSoto. Der Däne drehte sich fragend zu seiner OPS-Offizierin um. "Ich bleibe", meinte sie schlicht, "es könnte doch sein, dass es zu weiteren Fehlfunktionen kommt, die Sie außer Gefecht setzen, Sir. Dann kann ich noch versuchen, Ihre Arbeit fortzusetzen." Soviel Schneid hatte Garrick der jungen Frau, die ihm gegenüber bislang eher schüchtern und zurückhaltend gewesen war, gar nicht zu getraut. Überrascht schüttelte er nur den Kopf, denn das Eindämmungsfeld beanspruchte nun seine ganze Aufmerksamkeit. Dann grummelte er: "Das bringt Ihnen entweder ein Kriegsgerichtsverfahren oder eine Belobigung ein, Lieutenant. Aber wo Sie schon hier sind, überwachen Sie die Evakuierung des Schiffes und erstatten mir Bericht!"
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Konzentriert arbeitete der Captain daraufhin weiter an der Maschinenraumkonsole. Er probierte diverse Restrukturierungs-Algorithmen aus, leitete Energie um und nahm Einstellungen vor, von denen er wusste, dass Seeta ihm dafür vermutlich den Kopf abreissen würde - immer vorausgesetzt, er überlebte die nächsten Minuten. Trotzdem blieben die Anzeigen auf besorgniserregendem Niveau. "Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu..." murmelte der Däne in zunehmender Ratlosigkeit. Er war es gewohnt, dass gerade technische Dinge logisch reagierten und nicht rein zufällig, wie es aktuell den Anschein erweckte. Und wenn einem das Verhalten einer Komponenten unlogisch erschien, hatte man einfach nur noch nicht die dieser Komponente inne wohnende Logik erkannt. Doch Garrick war sich ziemlich sicher, den Warpantrieb von Sternenflottenraumschiffen aus dem Eff-eff zu beherrschen. Die letzte Möglichkeit, die ihm noch einfallen wollte, war, das Mischungsverhältnis von Materie und Antimaterie zu verändern, aber etwas anderes als das perfekte 1:1, das aktuell eingestellt und vom Computer bestätigt war, machte doch überhaupt keinen Sinn.
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Marina DeSoto meldete schließlich: "Die letzten Fluchtkapseln verlassen soeben das Schiff, Sir!" Garrick brummelte eine Bestätigung, als die Anzeigen vor ihm schlagartig auf Normalwerte sprangen und der Alarm beendet wurde. Die Hände des Dänen zuckten von der Konsole, als habe er sich verbrannt. DeSoto rief erfreut aus: "Sie haben es geschafft, Captain! Gute Arbeit...!" Schnell biss sie sich auf die Lippen; den Captain zu loben war vermutlich nicht die taktisch klügste Vorgehensweise, wollte man sich nicht unbeliebt machen. Doch der Kommandant schien die Bemerkung gar nicht wahrgenommen zu haben. Er meinte nur verwirrt: "Ich glaube nicht, dass ich das gewesen bin, Lieutenant..." Dem Braten noch immer nicht trauend, führte Garrick eine Diagnose des Warp-Antriebs durch, doch alle Parameter befanden sich im grünen Bereich - wenn auch durch seine Rettungsversuche alles andere als optimal eingestellt. Oh ja, Seeta WÜRDE ihm den Kopf abreissen... Seufzend drehte der Captain sich schließlich um. Irgendetwas würde ihm wohl einfallen, um seinen kleinen Dampfkessel wieder herunter zu kühlen. Vielleicht reichte ja die schlichte Tatsache, dass der Vater ihrer Kinder überlebt hatte?! Nun fiel sein Blick auf die Fluchtkapseln, die zu hunderten auf dem Hauptschirm der Katana zu erkennen waren. "Holen Sie unsere Leute zurück, Lieutenant. Die gröbste Gefahr scheint gebannt. Computer, roten Alarm beenden!" Beinahe erwartete Garrick eine neuerliche Zeitansage, doch stattdessen erhellte sich das Licht auf der Brücke und das Blinken der roten Indikatoren hörte auf.
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Version vom 19. August 2014, 09:19 Uhr

©2003 RPG Leadership USS Katana