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Aus KatanaWiki

(Abschnitt von Alex hinzugefügt)
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„Vier Jahre...“ ging es Prätor Tamok durch den Kopf. Solange war es nun schon her, seit er an die Spitze des romulanischen Senats getreten war. Alle Senatoren waren seinerzeit von Shinzon,  dem Remaner, ermordet worden, der wiederum von der USS Enterprise unter Captain Picard zur Strecke gebracht worden war. Jene Ereignisse waren ein schwerer Schlag für das Imperium gewesen und hatten es anfällig und schwach hinterlassen. Im Anschluss hatte es förmlich am Tropf der Föderation gehangen. Damals schienen die Drakh die perfekte Lösung zu besitzen, doch mittlerweile war Tamok schmerzlich bewusst geworden, dass sein Volk nun abhängiger war, als jemals zuvor – ER war abhängiger, als jemals zuvor. Deprimiert nahm er einen weiteren tiefen Schluck aus der Flasche mit dem romulanischen Ale. Der Alkohol setzte zwar seinem Körper zu, aber so konnte er sich wenigstens ein wenig Freiheit erkaufen. Und doch spürte er auch jetzt die Überwachung durch den Keeper. Allgegenwärtig. Furchtbar. Längst war ihm klar geworden, dass er nicht nur sich selbst, sondern sein gesamtes Volk an die Drakh verraten hatte. Sicher, zunächst hatte alles so vielversprechend ausgesehen. Neue Macht, starke Verbündete, die allen Gegnern des Imperiums das Fürchten lehren sollten, aber Tamok hatte schnell gemerkt, dass die neuen „Freunde“ eine ganz eigene Agenda verfolgten. Eine Agenda, in der das romulanische Imperium auch nur eine kleine Rolle zu spielen hatte – und die es am Ende womöglich in den Untergang führte. „Krieg mit der Föderation“, das hatte nach alten Zeiten geklungen, nach glorreichen Schlachten und noch glorreicheren Siegen, nach Ruhm und Macht. Doch die Föderation hatte sich einmal mehr als stärker herausgestellt, als gedacht. Nach den Erfahrungen aus dem Dominion-Krieg hätte Tamok es eigentlich besser wissen müssen. Niemals würden Menschen, Vulkanier und Andorianer sich kampflos ergeben. Ihre Freiheit war ihnen das Wichtigste. Seinerzeit hatte er sogar ein wenig Bewunderung für den Kampfgeist der Föderation und Sternenflotte verspürt. Und genau diese Bewunderung für die Stärke und Entschlossenheit seiner Gegner führte nun dazu, die Befehle der Drakh in Frage zu stellen. Auch wenn er noch so viel Hass für alles, was mit der Föderation zusammenhing, verspürte, so war es doch nicht recht, die Bevölkerung von über 150 Welten zu ermorden. Die Vorstellung war so ungeheuerlich; so viel Blut wollte er niemals an seinen Händen kleben haben. Doch was sollte er nur machen? Der Keeper las in seinen Gedanken, wie in einem offenen Buch und zwang ihn, Dinge zu tun, die er schon lange nicht mehr tun wollte. Er hatte daran gedacht, sich das Leben zu nehmen, doch er zweifelte daran, dass der Keeper ihm das gestatten würde, so lange er noch von Wert für die Drakh war. Außerdem war er sich sicher, dass sein Nachfolger sofort wieder einem Keeper ausgeliefert werden würde. Es hatte viel Zeit benötigt, um herauszufinden, dass er die immerwährende Kontrolle mit Alkohol ein Stück weit ausschalten konnte – ein neuer Prätor würde sicherlich ähnlich lange dafür benötigen und wäre in dieser Zeit ein noch willfährigeres Opfer, als Tamok selbst es jetzt war. Die Folgen für das Imperium, ja für die ganze Galaxie mochten unabsehbar sein. Also musste er durchhalten. Durchhalten und auf ein Wunder warten.
„Vier Jahre...“ ging es Prätor Tamok durch den Kopf. Solange war es nun schon her, seit er an die Spitze des romulanischen Senats getreten war. Alle Senatoren waren seinerzeit von Shinzon,  dem Remaner, ermordet worden, der wiederum von der USS Enterprise unter Captain Picard zur Strecke gebracht worden war. Jene Ereignisse waren ein schwerer Schlag für das Imperium gewesen und hatten es anfällig und schwach hinterlassen. Im Anschluss hatte es förmlich am Tropf der Föderation gehangen. Damals schienen die Drakh die perfekte Lösung zu besitzen, doch mittlerweile war Tamok schmerzlich bewusst geworden, dass sein Volk nun abhängiger war, als jemals zuvor – ER war abhängiger, als jemals zuvor. Deprimiert nahm er einen weiteren tiefen Schluck aus der Flasche mit dem romulanischen Ale. Der Alkohol setzte zwar seinem Körper zu, aber so konnte er sich wenigstens ein wenig Freiheit erkaufen. Und doch spürte er auch jetzt die Überwachung durch den Keeper. Allgegenwärtig. Furchtbar. Längst war ihm klar geworden, dass er nicht nur sich selbst, sondern sein gesamtes Volk an die Drakh verraten hatte. Sicher, zunächst hatte alles so vielversprechend ausgesehen. Neue Macht, starke Verbündete, die allen Gegnern des Imperiums das Fürchten lehren sollten, aber Tamok hatte schnell gemerkt, dass die neuen „Freunde“ eine ganz eigene Agenda verfolgten. Eine Agenda, in der das romulanische Imperium auch nur eine kleine Rolle zu spielen hatte – und die es am Ende womöglich in den Untergang führte. „Krieg mit der Föderation“, das hatte nach alten Zeiten geklungen, nach glorreichen Schlachten und noch glorreicheren Siegen, nach Ruhm und Macht. Doch die Föderation hatte sich einmal mehr als stärker herausgestellt, als gedacht. Nach den Erfahrungen aus dem Dominion-Krieg hätte Tamok es eigentlich besser wissen müssen. Niemals würden Menschen, Vulkanier und Andorianer sich kampflos ergeben. Ihre Freiheit war ihnen das Wichtigste. Seinerzeit hatte er sogar ein wenig Bewunderung für den Kampfgeist der Föderation und Sternenflotte verspürt. Und genau diese Bewunderung für die Stärke und Entschlossenheit seiner Gegner führte nun dazu, die Befehle der Drakh in Frage zu stellen. Auch wenn er noch so viel Hass für alles, was mit der Föderation zusammenhing, verspürte, so war es doch nicht recht, die Bevölkerung von über 150 Welten zu ermorden. Die Vorstellung war so ungeheuerlich; so viel Blut wollte er niemals an seinen Händen kleben haben. Doch was sollte er nur machen? Der Keeper las in seinen Gedanken, wie in einem offenen Buch und zwang ihn, Dinge zu tun, die er schon lange nicht mehr tun wollte. Er hatte daran gedacht, sich das Leben zu nehmen, doch er zweifelte daran, dass der Keeper ihm das gestatten würde, so lange er noch von Wert für die Drakh war. Außerdem war er sich sicher, dass sein Nachfolger sofort wieder einem Keeper ausgeliefert werden würde. Es hatte viel Zeit benötigt, um herauszufinden, dass er die immerwährende Kontrolle mit Alkohol ein Stück weit ausschalten konnte – ein neuer Prätor würde sicherlich ähnlich lange dafür benötigen und wäre in dieser Zeit ein noch willfährigeres Opfer, als Tamok selbst es jetzt war. Die Folgen für das Imperium, ja für die ganze Galaxie mochten unabsehbar sein. Also musste er durchhalten. Durchhalten und auf ein Wunder warten.
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==Mark de Boer==
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==Alexandra Black==
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Captain Ebbersmann beendete die Kommunikationsverbindung an seinem persönlichen Terminal. Kaum hatte der Bildschirm sich verdunkelt, wandte er seinen Stuhl dem Fenster zu und betrachtete nachdenklich Gemini IV.
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Alizondo, mit dem der gerade gesprochen hatte, war sehr kurz angebunden gewesen und hatte ihn zu einer genaueren Besprechung eingeladen. Damit war für Ebbersmann klar, was wohl auf ihn warten würde. Der andere Captain hatte mit dem Präsidenten gesprochen und nun hatte er nicht gesagt: „Man wird der Sache nachgehen.“ Nein, es war ein „Details sollten wir besser persönlich besprechen.“ geworden.
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Er erinnerte sich noch sehr gut an die Mission, die sie vor nicht allzu langer Zeit bereits in romulanischen Raum geführt hatte und alles in ihm sträubte sich augenblicklich bei dem Gedanken daran, so etwas zu wiederholen. Mehr noch – die Mission, die nun vor der Tür zu stehen schien, würde sie ins Herz des romulanischen Territoriums führen. Schon ihr letzter Ausflug knapp hinter der Grenze war ein Himmelfahrtskommando gewesen. Da wollte er sich gar nicht vorstellen, wie ''das'' ausgehen würde.
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Ebbersmann war erleichtert, nun offiziell die Führung der 15. Flotte übernommen zu haben. Aber was nützte ihm das Kommando über eine Forschungsflotte, wenn er selbst mit seinem Schiff auf einer Mission nach Romulus war?
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Seufzend richtete der Captain sich auf und wandte sich der Brücke zu. Mit dem Öffnen der Tür, stand auch Commander Andersson vom Stuhl des Captains auf. Bevor Ebbersmann jedoch das Kommando wieder übernahm, erklärte er: „Ich habe gerade mit Captain Alizondo gesprochen. Er erwartet uns und Commander Yadeel in 45 Minuten zu einer Besprechung. Informieren Sie sie bitte und treffen Sie mich dann an der Luftschleuse.“
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„Natürlich, Sir.“, bestätigte Garrick mit einem Kopfnicken.
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Zur gleichen Zeit war auf der Gemini Station Toreen Akida dabei, die letzten Geheimdienstinformationen abzurufen und sie auf ihre Tauglichkeit für die bevorstehende Besprechung zu prüfen. Seit der Ankunft der Liandra vor rund 24 Stunden hatte er kein Auge zu getan. Die neuen Informationen waren schließlich äußerst interessant, mussten aber auch mit Hunderten anderer Tipps und Informationen abgeglichen werden. Natürlich war diese Drakh-Geschichte stimmig, aber das bedeutete noch lange nicht, dass sie auch wirklich der Wahrheit entsprach. Seit Monaten hatte es Vermutungen gegeben, dass Romulus Unterstützung aus dem Babylon 5-Universum hatte. Da konnte man durchaus misstrauisch werden, wenn plötzlich ein Schiff aus eben jenem Universum auftauchte und ihnen die Verbündeten der Romulaner quasi auf dem Silbertablett servierten.
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Doch nach allem was Toreen in den vergangenen Monaten an Fakten wie an Vermut zusammen gekratzt hatte und in mühevoller Kleinstarbeit jetzt noch einmal durchgegangen war, wies darauf hin, dass Martell die Wahrheit gesagt hatte. Letztlich hätte er auch gar keinen Grund gehabt, ihnen falsche Informationen zu zu spielen. Das war es auch, was den letzten Ausschlag dafür gab, dass Toreen den Hinweis als glaubwürdig eingestuft und weitere Recherchen über die Drakh veranlasst hatte.
==Lew Sulik==
==Lew Sulik==
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==Alexandra Black==
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==Mark de Boer==
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Version vom 16. Mai 2011, 18:00 Uhr

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