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Aus KatanaWiki

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“ Da ihr euch an der Ernte und der Dorfgemeinschaft beteiligt, hält unser Rat es für angebracht euch als Teil der Gemeinschaft zu achten.“ Mehr sagte sie nicht statt dessen drehte sie sich um und kehrte zu den anderen in das Gewächshaus zurück.
“ Da ihr euch an der Ernte und der Dorfgemeinschaft beteiligt, hält unser Rat es für angebracht euch als Teil der Gemeinschaft zu achten.“ Mehr sagte sie nicht statt dessen drehte sie sich um und kehrte zu den anderen in das Gewächshaus zurück.
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Seit zwanzig Minuten starrte Needa das Saftglas auf dem Tisch vor ihr an und sinnierte über eine Möglichkeit von Venkan wieder zu verschwinden. Doch anstatt auf eine passende Lösung zu kommen, vielen ihr tausend Gründe ein, warum sie schnellsten wieder auf dem Schiff sein sollte. Davon abgesehen, dass es in ihrem Quartier aussah wie auf einem klingonischen Schlachtfeld, lagen auf ihrem Schreibtisch zwei Berichte, die sie bis morgen zur Sternenflotte hätte zurückschicken müssen.
Seit zwanzig Minuten starrte Needa das Saftglas auf dem Tisch vor ihr an und sinnierte über eine Möglichkeit von Venkan wieder zu verschwinden. Doch anstatt auf eine passende Lösung zu kommen, vielen ihr tausend Gründe ein, warum sie schnellsten wieder auf dem Schiff sein sollte. Davon abgesehen, dass es in ihrem Quartier aussah wie auf einem klingonischen Schlachtfeld, lagen auf ihrem Schreibtisch zwei Berichte, die sie bis morgen zur Sternenflotte hätte zurückschicken müssen.
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Doch der Ire schüttelte den Kopf. „Ganz sicher nicht! Diese Möglichkeit war das erste, was ich ausprobiert habe. Wenn wir jetzt dazu in der Lage sind, hat man uns erst jetzt den Zugang zum zentralen Kommunikationsnetzwerk gestattet.“
Doch der Ire schüttelte den Kopf. „Ganz sicher nicht! Diese Möglichkeit war das erste, was ich ausprobiert habe. Wenn wir jetzt dazu in der Lage sind, hat man uns erst jetzt den Zugang zum zentralen Kommunikationsnetzwerk gestattet.“
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Währenddessen hatte Seeta ihr Ziel schon beinahe erreicht. Mit jedem Lichtjahr, das sie zurücklegte, wuchs ihre Sehnsucht nach daheim. Nach der wärmenden Sonne auf ihrer Haut, nach der sanften Brise des Meeres und den kühlen, weißen Mauern ihres Zuhauses. Sich in den Schoß der Familie fallen zu lassen hatte derzeit etwas unsagbar Beruhigendes.
Währenddessen hatte Seeta ihr Ziel schon beinahe erreicht. Mit jedem Lichtjahr, das sie zurücklegte, wuchs ihre Sehnsucht nach daheim. Nach der wärmenden Sonne auf ihrer Haut, nach der sanften Brise des Meeres und den kühlen, weißen Mauern ihres Zuhauses. Sich in den Schoß der Familie fallen zu lassen hatte derzeit etwas unsagbar Beruhigendes.
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Sie stellte den Autopiloten an und zog sich in den hinteren Teil ihres Reisegefährts zurück. Sie hatte viel Schlaf nachzuholen und hoffte, dass sie bis sie die Erde erreichte wieder einigermaßen sie selber sein würde.
Sie stellte den Autopiloten an und zog sich in den hinteren Teil ihres Reisegefährts zurück. Sie hatte viel Schlaf nachzuholen und hoffte, dass sie bis sie die Erde erreichte wieder einigermaßen sie selber sein würde.
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„Was soll das heißen, Seeta ist nicht mehr an Bord?“ Needa starrte ungläubig und außer sich auf den Monitor vor sich. Tatsächlich hatte man ihnen gestattet, Kontakt zur Katana aufzunehmen, jedoch war Lincoln schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Verbindung keineswegs sicher war. Vermutlich hörten ihre Gastgeber jedes einzelne gesprochene Wort mit. Trotzdem kam Ariell nicht umhin sich einen Statusbericht ihres Schiffs geben zu lassen. Zumindest soweit dies den anderen keinen taktischen Vorteil gab. Sulik und Paice zeigten sich weiterhin vermisst, dass war alles, was ihr Summers zu diesem Thema sagen konnte. Doch das all zu auffällige Nicken Tanniers im Hintergrund verriet ihr, dass auf dem Schiff in diesem Punkt einiges im Gange sein musste. Minbari, dass hatte der Captain schnell erkannt, verhielten sich stets ruhig. Dieser hier besonders. Es überraschte sie nicht, dass Summers in ihrer Abwesenheit die Rettungsaktion der beiden Piloten vorantrieb und wahrscheinlich schnell zu einem Ergebnis kommen würde. Jedenfalls hoffte sie dass, denn der Gedanke, jemanden aus ihrer Besatzung aufgeben zu müssen, erschien ihr fremd und inakzeptabel. An sich war dies im Moment aber ihre geringste Sorge. Ihre Chefingenieurin hatte Hals über Kopf das Schiff verlassen und somit die Katana ihrer Kompetenz beraubt. Trotzdem traute sie ihren Ohren nicht. Besaß Seeta so viel Egoismus einfach zu gehen?
„Was soll das heißen, Seeta ist nicht mehr an Bord?“ Needa starrte ungläubig und außer sich auf den Monitor vor sich. Tatsächlich hatte man ihnen gestattet, Kontakt zur Katana aufzunehmen, jedoch war Lincoln schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Verbindung keineswegs sicher war. Vermutlich hörten ihre Gastgeber jedes einzelne gesprochene Wort mit. Trotzdem kam Ariell nicht umhin sich einen Statusbericht ihres Schiffs geben zu lassen. Zumindest soweit dies den anderen keinen taktischen Vorteil gab. Sulik und Paice zeigten sich weiterhin vermisst, dass war alles, was ihr Summers zu diesem Thema sagen konnte. Doch das all zu auffällige Nicken Tanniers im Hintergrund verriet ihr, dass auf dem Schiff in diesem Punkt einiges im Gange sein musste. Minbari, dass hatte der Captain schnell erkannt, verhielten sich stets ruhig. Dieser hier besonders. Es überraschte sie nicht, dass Summers in ihrer Abwesenheit die Rettungsaktion der beiden Piloten vorantrieb und wahrscheinlich schnell zu einem Ergebnis kommen würde. Jedenfalls hoffte sie dass, denn der Gedanke, jemanden aus ihrer Besatzung aufgeben zu müssen, erschien ihr fremd und inakzeptabel. An sich war dies im Moment aber ihre geringste Sorge. Ihre Chefingenieurin hatte Hals über Kopf das Schiff verlassen und somit die Katana ihrer Kompetenz beraubt. Trotzdem traute sie ihren Ohren nicht. Besaß Seeta so viel Egoismus einfach zu gehen?
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Ariell biss sich auf die Lippe und dachte kurz nach. „Er weiß irgendwas!“ Und Summers verstand, den stummen Befehl.
Ariell biss sich auf die Lippe und dachte kurz nach. „Er weiß irgendwas!“ Und Summers verstand, den stummen Befehl.
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Mariella! Lew hörte zum ersten Mal den Namen der Frau, die sie seit den letzten zwei Tagen nicht aus den Augen gelassen hatte. Zwar gab sie immer vor, nicht in der ständigen Umgebung Lews und Inas zu sein, doch beide wussten, dass sie nie wirklich unbeobachtet waren. Schon gar nicht, da die ihnen unbekannte es vermochte wie aus dem Nichts plötzlich aufzutauchen. Die Nacht war noch nicht ganz über Balah hereingebrochen, doch die Kühle, die der Abend mit sich brachte, zeugte bereits vom hereinbrechen der Dunkelheit. Die Dorfgemeinschaft hatte sich in der größten der Baumhütten versammelt und sich um eine große Kaminartige Vorrichtung gerottet. Zusammen wurde gelacht und gegessen, diskutiert und zeitweise sogar getanzt. In der Luft lag der Geruch von Kohl und gebratenem Kaninchen und aus einer Ecke des Ovalen Raumes drang leise, fremde Musik. Für Lew hatte das ganze eine anheimelnde Atmosphäre und er vergaß, wie so oft in den letzten Tagen, warum er hier war. Paice regte sich entgegen mit stetig wachsendem Unbehagen neben ihm. Die Aussicht auf einen Abend mit diesen Terroristen, wie er sie weiterhin nannte, widerstrebte ihm, und er wollte schnellstmöglich weg von hier. In gewisser Weise sehnte es sich nach der Abgeschiedenheit seiner kargen Hütte. Jeder Ort außer diesem wäre ihm lieber gewesen. Weit weg von diesen Verdammten.
Mariella! Lew hörte zum ersten Mal den Namen der Frau, die sie seit den letzten zwei Tagen nicht aus den Augen gelassen hatte. Zwar gab sie immer vor, nicht in der ständigen Umgebung Lews und Inas zu sein, doch beide wussten, dass sie nie wirklich unbeobachtet waren. Schon gar nicht, da die ihnen unbekannte es vermochte wie aus dem Nichts plötzlich aufzutauchen. Die Nacht war noch nicht ganz über Balah hereingebrochen, doch die Kühle, die der Abend mit sich brachte, zeugte bereits vom hereinbrechen der Dunkelheit. Die Dorfgemeinschaft hatte sich in der größten der Baumhütten versammelt und sich um eine große Kaminartige Vorrichtung gerottet. Zusammen wurde gelacht und gegessen, diskutiert und zeitweise sogar getanzt. In der Luft lag der Geruch von Kohl und gebratenem Kaninchen und aus einer Ecke des Ovalen Raumes drang leise, fremde Musik. Für Lew hatte das ganze eine anheimelnde Atmosphäre und er vergaß, wie so oft in den letzten Tagen, warum er hier war. Paice regte sich entgegen mit stetig wachsendem Unbehagen neben ihm. Die Aussicht auf einen Abend mit diesen Terroristen, wie er sie weiterhin nannte, widerstrebte ihm, und er wollte schnellstmöglich weg von hier. In gewisser Weise sehnte es sich nach der Abgeschiedenheit seiner kargen Hütte. Jeder Ort außer diesem wäre ihm lieber gewesen. Weit weg von diesen Verdammten.
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„Ich bleibe noch einen Moment.“ Beschloss Lew und schenkte seine Aufmerksamkeit wieder dem Alten, der von Neuem zu erzählen begann.
„Ich bleibe noch einen Moment.“ Beschloss Lew und schenkte seine Aufmerksamkeit wieder dem Alten, der von Neuem zu erzählen begann.
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Ein Stein flog flach über das Wasser, verlor schnell an Höhe und prallte darauf auf. Er sprang noch einige Male auf, bevor er in einer Welle versank. Das kleine Kunststück zeugte von den vielen Stunden der Übung, die Seeta mit flachen Steinen geübt hatte.
Ein Stein flog flach über das Wasser, verlor schnell an Höhe und prallte darauf auf. Er sprang noch einige Male auf, bevor er in einer Welle versank. Das kleine Kunststück zeugte von den vielen Stunden der Übung, die Seeta mit flachen Steinen geübt hatte.
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Seeta wandte dem Wasser den Rücken zu und ging langsam den Strand hinauf zu den weichen Dünen, die den Strand vom Rest der Insel trennten. Sie war hier zuhause, sie kannte sich hier aus. Sie wusste genau, was sie suchte. Auch wenn es inzwischen dunkel war, fand sie ihr Ziel mit schlafwandlerischer Sicherheit. Mit einem glücklichen Lächeln ließ sie sich in eine Kuhle im Sand der Dünen fallen. Sie lehnte sich zurück und betrachtete den Mond und die Sterne über ihr. Lächelnd sah sie zu den blinkenden Lichtpunkten am Firmament hinauf. Sie wusste, irgendwo dort draußen kreiste ein Schiff namens Katana um einen Planeten, der wiederum um einen der Lichtpunkte kreiste. Es war das Beste und das galt auch für seine Crew.
Seeta wandte dem Wasser den Rücken zu und ging langsam den Strand hinauf zu den weichen Dünen, die den Strand vom Rest der Insel trennten. Sie war hier zuhause, sie kannte sich hier aus. Sie wusste genau, was sie suchte. Auch wenn es inzwischen dunkel war, fand sie ihr Ziel mit schlafwandlerischer Sicherheit. Mit einem glücklichen Lächeln ließ sie sich in eine Kuhle im Sand der Dünen fallen. Sie lehnte sich zurück und betrachtete den Mond und die Sterne über ihr. Lächelnd sah sie zu den blinkenden Lichtpunkten am Firmament hinauf. Sie wusste, irgendwo dort draußen kreiste ein Schiff namens Katana um einen Planeten, der wiederum um einen der Lichtpunkte kreiste. Es war das Beste und das galt auch für seine Crew.
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„Wir können mit Sicherheit sagen, dass sich Paice und Sulik in Balah befinden. Dank der vorläufigen Verbesserung der Sensoren, und einem Abgleich mit den medizinischen Profilen der Beiden, ist es uns gelungen die beiden vermissten Piloten zu lokalisieren.“ Es war schon fast zur Gewohnheit geworden, dass Tannier oder Lazarus federführend bei den täglichen Meetings waren. Summers, der sich mehr denn je im Hintergrund hielt, ließ sich diese Aufgabe gerne von den beiden aus der Hand nehmen, zumal, die beiden mit mehr Sachverstand und Erfahrung an diese Sache gingen. Maggie Kincaid, die seit Seetas Weggang den Platz der Chefingenieurin inne hatte, war bemüht, die große Lücke, welche die Zanderianerin hinterlassen hatte, so gut es ging auszufüllen, und soweit die Crew das beurteilen konnte, schlug sie sich darin wacker.  
„Wir können mit Sicherheit sagen, dass sich Paice und Sulik in Balah befinden. Dank der vorläufigen Verbesserung der Sensoren, und einem Abgleich mit den medizinischen Profilen der Beiden, ist es uns gelungen die beiden vermissten Piloten zu lokalisieren.“ Es war schon fast zur Gewohnheit geworden, dass Tannier oder Lazarus federführend bei den täglichen Meetings waren. Summers, der sich mehr denn je im Hintergrund hielt, ließ sich diese Aufgabe gerne von den beiden aus der Hand nehmen, zumal, die beiden mit mehr Sachverstand und Erfahrung an diese Sache gingen. Maggie Kincaid, die seit Seetas Weggang den Platz der Chefingenieurin inne hatte, war bemüht, die große Lücke, welche die Zanderianerin hinterlassen hatte, so gut es ging auszufüllen, und soweit die Crew das beurteilen konnte, schlug sie sich darin wacker.  
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„Wenn Sie es so wollen, ja.“
„Wenn Sie es so wollen, ja.“
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Persönliches Computerlogbuch des ersten Offiziers, Sternzeit 55.678,7.
Persönliches Computerlogbuch des ersten Offiziers, Sternzeit 55.678,7.
Nach den endlosen Sitzungen mit dem technischen Stab, stehen wir praktisch vor dem Aus der derzeitigen Mission. Da Venkan kein Föderationsmitglied ist, und wir nicht um direkte Hilfe gebeten wurden, schließt sich ein Angriff zur Rettung unserer Offiziere, praktisch aus. Von den moralischen Konsequenzen einmal abgesehen, lässt sich ein solches Vorgehen kaum rechtfertigen. Da wir uns zu weit vom eigentlichen Föderationsraum entfernt befinden, werde ich erst morgen mit einer Antwort durch das Headquarter rechnen können. Captain Needa hatte jedoch vor ihrem Abflug ausdrücklich darauf bestanden, dass wir zu keinem Aggressor werden dürfen und uns als solcher ohne Waffengewalt durchsetzten müssen. Uns stehen also nicht wirklich viele Optionen offen. Da mir der Captain versicherte, dass sie Lieutenant Lincoln nicht als Gefangene behandelt und bald zurückkehren werden, gilt ihnen weniger meine Sorge. Sowohl die Crew als auch ich, beginnen was Sulik und Paice betrifft allerdings zu resignieren. Viel Hoffnung besteht nicht, sie in kurzer Zeit wieder an Bord zu holen, und die Antwort der Sternenflotte wird dies wahrscheinlich bestätigen. Bevor ich jedoch ganz aufgebe, werde ich einen letzten Versuch unternehmen, unsere Mission zu einem guten Abschluss zu bringen.
Nach den endlosen Sitzungen mit dem technischen Stab, stehen wir praktisch vor dem Aus der derzeitigen Mission. Da Venkan kein Föderationsmitglied ist, und wir nicht um direkte Hilfe gebeten wurden, schließt sich ein Angriff zur Rettung unserer Offiziere, praktisch aus. Von den moralischen Konsequenzen einmal abgesehen, lässt sich ein solches Vorgehen kaum rechtfertigen. Da wir uns zu weit vom eigentlichen Föderationsraum entfernt befinden, werde ich erst morgen mit einer Antwort durch das Headquarter rechnen können. Captain Needa hatte jedoch vor ihrem Abflug ausdrücklich darauf bestanden, dass wir zu keinem Aggressor werden dürfen und uns als solcher ohne Waffengewalt durchsetzten müssen. Uns stehen also nicht wirklich viele Optionen offen. Da mir der Captain versicherte, dass sie Lieutenant Lincoln nicht als Gefangene behandelt und bald zurückkehren werden, gilt ihnen weniger meine Sorge. Sowohl die Crew als auch ich, beginnen was Sulik und Paice betrifft allerdings zu resignieren. Viel Hoffnung besteht nicht, sie in kurzer Zeit wieder an Bord zu holen, und die Antwort der Sternenflotte wird dies wahrscheinlich bestätigen. Bevor ich jedoch ganz aufgebe, werde ich einen letzten Versuch unternehmen, unsere Mission zu einem guten Abschluss zu bringen.
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Um einer 700 Mann starken Besatzung das Gefühl der Heimat und einen Rhythmus zu geben, verfügen alle Sternenflottenschiffe über Tages- und Nachtperioden. Zwar hört der Betrieb nie gänzlich auf, und wenn man aus dem Fenster sieht bietet sich einem stets der gleiche Anblick des dunklen Weltalls, trotzdem kehrt auch auf einem so großen Schiff wie der Katana ab einer bestimmten Uhrzeit eine selbständige Ruhe ein, die erst in den Morgenstunden wieder zu ihrem gewohnten Trubel anschwillt.
Um einer 700 Mann starken Besatzung das Gefühl der Heimat und einen Rhythmus zu geben, verfügen alle Sternenflottenschiffe über Tages- und Nachtperioden. Zwar hört der Betrieb nie gänzlich auf, und wenn man aus dem Fenster sieht bietet sich einem stets der gleiche Anblick des dunklen Weltalls, trotzdem kehrt auch auf einem so großen Schiff wie der Katana ab einer bestimmten Uhrzeit eine selbständige Ruhe ein, die erst in den Morgenstunden wieder zu ihrem gewohnten Trubel anschwillt.
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„Beantworten Sie mir meine Fragen, und sie können wieder in Ihr Quartier gehen. Anderen Falls sehe ich mich gezwungen die Außentür zu öffnen.“ Akida stürzte an das Fenster, das zum Flur zeigte. „Das können Sie unmöglich machen!“ – „Sie sehen doch, dass ich das kann.“ Und die Finger des Unbekannten berührten das Kontrollfeld.
„Beantworten Sie mir meine Fragen, und sie können wieder in Ihr Quartier gehen. Anderen Falls sehe ich mich gezwungen die Außentür zu öffnen.“ Akida stürzte an das Fenster, das zum Flur zeigte. „Das können Sie unmöglich machen!“ – „Sie sehen doch, dass ich das kann.“ Und die Finger des Unbekannten berührten das Kontrollfeld.
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Lincoln schob den geleerten Teller vor sich ein Stück von sich weg und stützte die Ellenbogen auf. Der Abend hatte bisher einen angenehm leichten und entspannten Verlauf genommen, dauerte in den Augen des Sicherheitschefs nun aber länger als nötig. Klorell erwies sich als geschickter Gastgeber und vermochte seine Gäste angemessen zu unterhalten. Besonders im Small Talk zeigte er sein können, und brachte die kleine Runde regelmäßig zum Lachen. Lincoln konnte nicht abschätzen, ob Needa sich von ihm hatte einlullen lassen, oder ob sich auf einen günstigen Moment wartete, den Präsidenten auf die wichtigen Themen anzusprechen. Zaghaft stieß er sie unter dem Tisch an, woraufhin sie ebenso heftig zurücktrat.
Lincoln schob den geleerten Teller vor sich ein Stück von sich weg und stützte die Ellenbogen auf. Der Abend hatte bisher einen angenehm leichten und entspannten Verlauf genommen, dauerte in den Augen des Sicherheitschefs nun aber länger als nötig. Klorell erwies sich als geschickter Gastgeber und vermochte seine Gäste angemessen zu unterhalten. Besonders im Small Talk zeigte er sein können, und brachte die kleine Runde regelmäßig zum Lachen. Lincoln konnte nicht abschätzen, ob Needa sich von ihm hatte einlullen lassen, oder ob sich auf einen günstigen Moment wartete, den Präsidenten auf die wichtigen Themen anzusprechen. Zaghaft stieß er sie unter dem Tisch an, woraufhin sie ebenso heftig zurücktrat.
Zeile 130: Zeile 130:
„Das ist ein besonderes Schiff, dass Sie da fliegen. Sternenflottenshuttles haben wir nicht jeden Tag auf Aranar. Es dauert, bis wir die nötigen Ersatzteile habe und die notwendigen Reparaturen durchführen zu können.“ Shakoll fuhr sich mit einer Hand über sein Kinn „Und Sie wollen doch nicht plötzlich abstürzen, oder?“
„Das ist ein besonderes Schiff, dass Sie da fliegen. Sternenflottenshuttles haben wir nicht jeden Tag auf Aranar. Es dauert, bis wir die nötigen Ersatzteile habe und die notwendigen Reparaturen durchführen zu können.“ Shakoll fuhr sich mit einer Hand über sein Kinn „Und Sie wollen doch nicht plötzlich abstürzen, oder?“
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„Die aranische Regierung, und die Hoheitsregierung von Venkan waren im Begriff sich aneinander anzunähren. Nach den langen Jahren der Konflikte, sahen sich beide Präsidenten zu Gesprächen bereit.“
„Die aranische Regierung, und die Hoheitsregierung von Venkan waren im Begriff sich aneinander anzunähren. Nach den langen Jahren der Konflikte, sahen sich beide Präsidenten zu Gesprächen bereit.“
Zeile 143: Zeile 143:
Tannier neigte seinen Kopf leicht nach vorn. „Ich musste etwas nachhelfen.“
Tannier neigte seinen Kopf leicht nach vorn. „Ich musste etwas nachhelfen.“
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Kell wiegte den Handteller großen Kiesel in seiner rechte Faust und ließ seine langen, schmalen Finger über die glatte Oberfläche streicheln. Seine großen, dunklen Augen ruhten auf einem unbestimmten Punkt an seiner Quartierswand, wo zuvor ein Fläche aus Kristallen zu finden gewesen war. Diese befand sich jetzt sorgfältig verpackt in einer Tasche, die neben ihm auf dem Boden stand. Ebenso wie die restlichen, wenigen Habseligkeiten, die Kell besaß.
Kell wiegte den Handteller großen Kiesel in seiner rechte Faust und ließ seine langen, schmalen Finger über die glatte Oberfläche streicheln. Seine großen, dunklen Augen ruhten auf einem unbestimmten Punkt an seiner Quartierswand, wo zuvor ein Fläche aus Kristallen zu finden gewesen war. Diese befand sich jetzt sorgfältig verpackt in einer Tasche, die neben ihm auf dem Boden stand. Ebenso wie die restlichen, wenigen Habseligkeiten, die Kell besaß.
Er hatte mit Needa sprechen wollen, doch die Zeit arbeitete scheinbar gegen ihn, und so entschloss er sich Summers aufzusuchen.
Er hatte mit Needa sprechen wollen, doch die Zeit arbeitete scheinbar gegen ihn, und so entschloss er sich Summers aufzusuchen.
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Es war bereits tiefe Nacht, als Lew, berauscht von der Musik, dem Essen und dem Wein, zurück in die kleine Hütte stolperte. Auf seinem Gesicht lag ein leichtes Lächeln, und in seiner Magengegend hatte sich ein wohligwarmes Gefühl ausgebreitet, wie er es meist nur im Urlaub kennen gelernt hatte. Er gab sich gar nicht erst Mühe leise zu sein, auch wenn sein Alkoholpegel bei weitem nicht so hoch war, dass er dazu nicht mehr er in der Lage gewesen wäre. Und mit einem lauten Poltern ließ er seine Stiefel auf den Boden fallen.
Es war bereits tiefe Nacht, als Lew, berauscht von der Musik, dem Essen und dem Wein, zurück in die kleine Hütte stolperte. Auf seinem Gesicht lag ein leichtes Lächeln, und in seiner Magengegend hatte sich ein wohligwarmes Gefühl ausgebreitet, wie er es meist nur im Urlaub kennen gelernt hatte. Er gab sich gar nicht erst Mühe leise zu sein, auch wenn sein Alkoholpegel bei weitem nicht so hoch war, dass er dazu nicht mehr er in der Lage gewesen wäre. Und mit einem lauten Poltern ließ er seine Stiefel auf den Boden fallen.
Zeile 164: Zeile 164:
Lew stand kommentarlos von Ians Bett auf und legte sich in das seine. Bis zum Morgen sollten sie nicht mehr miteinander sprechen.
Lew stand kommentarlos von Ians Bett auf und legte sich in das seine. Bis zum Morgen sollten sie nicht mehr miteinander sprechen.
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„Sir, haben Sie einen Moment Zeit für mich?“ Kell, der Summers nur ungefähr bis zur Brust reichte, stand im Eingang zum Bereitschaftsraum.
„Sir, haben Sie einen Moment Zeit für mich?“ Kell, der Summers nur ungefähr bis zur Brust reichte, stand im Eingang zum Bereitschaftsraum.
Zeile 178: Zeile 178:
„Ich danke Ihnen, Sir.“ Kell schien zu lächeln „So wie sich eine Möglichkeit ergibt, werde ich wiederkommen.“
„Ich danke Ihnen, Sir.“ Kell schien zu lächeln „So wie sich eine Möglichkeit ergibt, werde ich wiederkommen.“
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„Auf unserem Weg nach Hause erinnern wir uns all der guten Tage.“
„Auf unserem Weg nach Hause erinnern wir uns all der guten Tage.“

Version vom 16. September 2008, 19:16 Uhr

©2003 RPG Leadership USS Katana