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| Der Türsummer ertönte und zerriss die Stille im Quartier. Es vergingen einige Momente, aber nichts passierte. Wieder erklang das Türsignal, länger diesmal und zeugte damit von der latenten Ungeduld des unbekannten Gastes. | | Der Türsummer ertönte und zerriss die Stille im Quartier. Es vergingen einige Momente, aber nichts passierte. Wieder erklang das Türsignal, länger diesmal und zeugte damit von der latenten Ungeduld des unbekannten Gastes. |
| Wieder vergingen einige Sekunden, aber dann glitt die Tür zum Badezimmer auf und gestattete einem Lichtkeil, sich durch das Dämmerlicht des Quartiers zu schneiden. | | Wieder vergingen einige Sekunden, aber dann glitt die Tür zum Badezimmer auf und gestattete einem Lichtkeil, sich durch das Dämmerlicht des Quartiers zu schneiden. |
- | Mark kam aus dem Badezimmer. Er hatte sich einen Bademantel übergeworfen und hinterließ feuchte Spuren, als er sich zur Tür seines Quartiers begab. Er öffnete die Tür und blickte auf eine junge Unteroffizierin. "Ja, bitte?“ | + | Mark kam aus dem Badezimmer. Er hatte sich einen Bademantel übergeworfen und hinterließ feuchte Spuren, als er sich zur Tür seines Quartiers begab. Er öffnete die Tür und blickte auf eine junge Unteroffizierin: "Ja, bitte?“ |
- | "Lieutenant…“ Irritiert blickte die Frau auf den unerwarteten Aufzug des Offiziers und die feuchte Stelle, die sich auf dem Teppich bildete, und benötigte einige Sekunden, um sich zu fangen. "Äh… Lieutenant de Boer?“ | + | "Lieutenant…“, Irritiert blickte die Frau auf den unerwarteten Aufzug des Offiziers und die feuchte Stelle, die sich auf dem Teppich bildete, und benötigte einige Sekunden, um sich zu fangen: "Äh… Lieutenant de Boer?“ |
| "Der bin ich. Was kann ich für sie tun?“ | | "Der bin ich. Was kann ich für sie tun?“ |
- | Sie drehte sich um und nahm eine kleine, silberne Box von einem Antigrav-Schlitten. "Es konnten von jedem Crewmitglied der USS Katana einige private Dinge geborgen werden.“ Sie reichte ihm stolz den Behälter. "Hier sind ihre Sachen.“ | + | Sie drehte sich um und nahm eine kleine, silberne Box von einem Antigrav-Schlitten:"Es konnten von jedem Crewmitglied der USS Katana einige private Dinge geborgen werden.“ Sie reichte ihm stolz den Behälter:"Hier sind ihre Sachen.“ |
| "Oh, danke. Ähm, Sie haben nicht rein zufälliger Weise noch die Box von Fähnrich Goldenburg auf Ihrem Wagen?“ | | "Oh, danke. Ähm, Sie haben nicht rein zufälliger Weise noch die Box von Fähnrich Goldenburg auf Ihrem Wagen?“ |
| Die Unteroffizierin blickte auf Marks Bademantel und wurde rot. | | Die Unteroffizierin blickte auf Marks Bademantel und wurde rot. |
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| "Trotzdem… Das ist doch peinlich. Du hast nur einen Bademantel an und erzählst ihr, dass ich bei dir im Quartier bin. Was denkt sie da von mir?“ | | "Trotzdem… Das ist doch peinlich. Du hast nur einen Bademantel an und erzählst ihr, dass ich bei dir im Quartier bin. Was denkt sie da von mir?“ |
| "Och, das dürfte ziemlich klar sein. Spätestens nachdem sie die Kiste zuerst nicht rausgeben wollte und ich ihr dann sagte, dass du nackt in der Wanne liegst und sehnsüchtig auf mich wartest und dass sie das gerne überprüfen könne, wurde sie dunkelrot, hat mir die Kiste gegeben und ist fluchtartig verschwunden.“ | | "Och, das dürfte ziemlich klar sein. Spätestens nachdem sie die Kiste zuerst nicht rausgeben wollte und ich ihr dann sagte, dass du nackt in der Wanne liegst und sehnsüchtig auf mich wartest und dass sie das gerne überprüfen könne, wurde sie dunkelrot, hat mir die Kiste gegeben und ist fluchtartig verschwunden.“ |
- | "Oh Gott, wie peinlich!!!“ Tessa verschwand mit ihrem Kopf unter Wasser und blieb einige Sekunden dort. Lediglich ihre Knie ragten aus dem Wasser. Als sie wieder auftauchte, strich sie sich das nasse Haar aus dem Gesicht – etwas, das Mark sehr sexy fand. Dann sah sie ihn ernst an. "Dir ist hoffentlich bewusst, dass du meinen Ruf ruiniert hast und ich dieser Frau niemals wieder unter die Augen treten kann.“ Sie richtete sich in der Wanne auf, so dass Mark mehr von ihrer nassen Haut sehen konnte, und lächelte ihn verschmitzt an. "Aber jetzt brauch ich auf meinen Ruf ja nicht mehr achten. Und nun sorge dafür, dass die Realität besser und aufregender ist als sich diese kleine Unteroffizierin womöglich ausmalt und rumtratscht.“ | + | "Oh Gott, wie peinlich!!!“ Tessa verschwand mit ihrem Kopf unter Wasser und blieb einige Sekunden dort. Lediglich ihre Knie ragten aus dem Wasser. Als sie wieder auftauchte, strich sie sich das nasse Haar aus dem Gesicht – etwas, das Mark sehr sexy fand. Dann sah sie ihn ernst an:"Dir ist hoffentlich bewusst, dass du meinen Ruf ruiniert hast und ich dieser Frau niemals wieder unter die Augen treten kann.“ Sie richtete sich in der Wanne auf, so dass Mark mehr von ihrer nassen Haut sehen konnte, und lächelte ihn verschmitzt an:"Aber jetzt brauch ich auf meinen Ruf ja nicht mehr achten. Und nun sorge dafür, dass die Realität besser und aufregender ist als sich diese kleine Unteroffizierin womöglich ausmalt und rumtratscht.“ |
| Mark ließ sich nicht zweimal bitten, ließ den Bademantel zu Boden gleiten und stieg zu Tessa in die Wanne. | | Mark ließ sich nicht zweimal bitten, ließ den Bademantel zu Boden gleiten und stieg zu Tessa in die Wanne. |
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| Die beiden lagen zufrieden und erschöpft auf dem Bett. Als das Wasser in der Badewanne zu kalt geworden war, waren Sie ins Schlafzimmer gewechselt, ohne dabei auch nur eine Sekunde den Hautkontakt zu verlieren. | | Die beiden lagen zufrieden und erschöpft auf dem Bett. Als das Wasser in der Badewanne zu kalt geworden war, waren Sie ins Schlafzimmer gewechselt, ohne dabei auch nur eine Sekunde den Hautkontakt zu verlieren. |
| Tessa lag angeschmiegt an Mark und spielte mit seinem Brusthaar. Mark hatte die Augen geschlossen und genoss ihre Wärme und Berührungen. Sanft streichelte er ihr über den nackten Rücken. | | Tessa lag angeschmiegt an Mark und spielte mit seinem Brusthaar. Mark hatte die Augen geschlossen und genoss ihre Wärme und Berührungen. Sanft streichelte er ihr über den nackten Rücken. |
- | "Mmmmmmhhh, das war wundervoll.“, schnurrte sie und fuhr mit dem Zeigefinger ein paar Narben nach, die auf seinem Oberkörper zu sehen waren. Sie küsste eine der Narben. "Hast du eigentlich jemals daran gedacht, die wegmachen zu lassen? Mit der heutigen Medizin wäre das kein Problem.“ | + | "Mmmmmmhhh, das war wundervoll.“, schnurrte sie und fuhr mit dem Zeigefinger ein paar Narben nach, die auf seinem Oberkörper zu sehen waren. Sie küsste eine der Narben:"Hast du eigentlich jemals daran gedacht, die wegmachen zu lassen? Mit der heutigen Medizin wäre das kein Problem.“ |
| "Wen? Die Narben? Nein, niemals. Sie gehören zu meinem Leben, zu meiner Vergangenheit. Sie erinnern mich daran, was ich alles überstanden und wie viel Glück ich in vielen Situationen gehabt habe oder eben auch manchmal nicht.“ | | "Wen? Die Narben? Nein, niemals. Sie gehören zu meinem Leben, zu meiner Vergangenheit. Sie erinnern mich daran, was ich alles überstanden und wie viel Glück ich in vielen Situationen gehabt habe oder eben auch manchmal nicht.“ |
- | Unwillkürlich legte Tessa eine Hand auf ihre linke Brust. "Ich weiß auch so, dass ich verdammt viel Glück gehabt habe, dass mich dieses Ding nicht getötet hat. Ich sehe es immer noch oft genug in meinen Träumen. Dazu brauche ich echt keine Narbe, die mich daran erinnert.“ | + | Unwillkürlich legte Tessa eine Hand auf ihre linke Brust:"Ich weiß auch so, dass ich verdammt viel Glück gehabt habe, dass mich dieses Ding nicht getötet hat. Ich sehe es immer noch oft genug in meinen Träumen. Dazu brauche ich echt keine Narbe, die mich daran erinnert.“ |
- | Mark drehte Tessa auf den Rücken und küsste die Stelle, wo der Terminator sie so schwer verletzt und beinahe getötet hatte. "Dir steht diese makellose Haut auch viel besser.“, flüsterte er und küsste ihren Hals. | + | Mark drehte Tessa auf den Rücken und küsste die Stelle, wo der Terminator sie so schwer verletzt und beinahe getötet hatte:"Dir steht diese makellose Haut auch viel besser.“, flüsterte er und küsste ihren Hals. |
| "Ich glaube, so langsam gefällt mir unser Zwangsurlaub. Und auch wenn ich noch nicht weiß, wie es weitergeht, genieße ich die Zeit gerade unheimlich.“ | | "Ich glaube, so langsam gefällt mir unser Zwangsurlaub. Und auch wenn ich noch nicht weiß, wie es weitergeht, genieße ich die Zeit gerade unheimlich.“ |
| "Oh, und ich erst…“, murmelte Mark und knabberte leicht an ihrem linken Ohr. | | "Oh, und ich erst…“, murmelte Mark und knabberte leicht an ihrem linken Ohr. |
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| Seeta spielte gerade ein wenig mit Luma Erika, als Garrick in ihr Gästequartier kam. Sie sah ihm sofort an, dass er unzufrieden war und am liebsten die Tür zugeknallt hätte, wenn dies denn möglich gewesen wäre. | | Seeta spielte gerade ein wenig mit Luma Erika, als Garrick in ihr Gästequartier kam. Sie sah ihm sofort an, dass er unzufrieden war und am liebsten die Tür zugeknallt hätte, wenn dies denn möglich gewesen wäre. |
- | "Hallo Schatz. Sieh mal, wie schön Luma Erika spielt.“, begrüßte sie ihn. Garrick sah auf und verstand die Botschaft zwischen den Zeilen, die besagte:"Wenn du schlechte Laune hast, lass sie nicht hier und nicht jetzt und vor allem nicht an uns aus!“ Er rang sich ein Lächeln ab. "Hallo Seeta.“ Er gab ihr einen Kuss und kniete sich dann zu seiner Tochter herunter und nahm sie hoch. "Na du kleine Maus. Hältst du die Mama richtig auf Trab?“ Er legte seinen Mund auf ihren Bauch und prustete, was die Kleine mit vergnügtem Quietschen beantwortete. Er setzte sie ab und gab ihr einen sanften Kuss auf den Kopf. Das kleine Mädchen war sofort von einem kleinen Teddy gefesselt, der auf dem Teppich lag. Sie robbte sofort dahin und stürzte sich auf ihn. | + | "Hallo Schatz. Sieh mal, wie schön Luma Erika spielt.“, begrüßte sie ihn. Garrick sah auf und verstand die Botschaft zwischen den Zeilen, die besagte:"Wenn du schlechte Laune hast, lass sie nicht hier und nicht jetzt und vor allem nicht an uns aus!“ Er rang sich ein Lächeln ab:"Hallo Seeta.“ Er gab ihr einen Kuss und kniete sich dann zu seiner Tochter herunter und nahm sie hoch:"Na du kleine Maus. Hältst du die Mama richtig auf Trab?“ Er legte seinen Mund auf ihren Bauch und prustete, was die Kleine mit vergnügtem Quietschen beantwortete. Er setzte sie ab und gab ihr einen sanften Kuss auf den Kopf. Das kleine Mädchen war sofort von einem kleinen Teddy gefesselt, der auf dem Teppich lag. Sie robbte sofort dahin und stürzte sich auf ihn. |
- | Seeta sah, dass ihr Mann viel von der Anspannung verloren hatte, seit er nach Hause gekommen war. "Nach Hause…“, dachte sie etwas spöttisch. "Es ist zwar unser Heimathafen, aber nicht unser Zuhause.“ Sie sah Garrick genauer an und erkannte, dass seine schlechte Laune im weiteren Sinne genau daher rührte. Sie wagte einen Vorstoß. "Also kann ich deinem Auftritt entnehmen, dass es immer noch keine Entscheidung zum Verbleib der Katana gibt?“ | + | Seeta sah, dass ihr Mann viel von der Anspannung verloren hatte, seit er nach Hause gekommen war:"Nach Hause…“, dachte sie etwas spöttisch:"Es ist zwar unser Heimathafen, aber nicht unser Zuhause.“ Sie sah Garrick genauer an und erkannte, dass seine schlechte Laune im weiteren Sinne genau daher rührte. Sie wagte einen Vorstoß:"Also kann ich deinem Auftritt entnehmen, dass es immer noch keine Entscheidung zum Verbleib der Katana gibt?“ |
- | Garrick hatte einen Ball von Luma in die Hand genommen und spielte damit geistesabwesend. Er sah hoch und war wieder einmal erstaunt, wie einfach Seeta in ihm lesen konnte. "Nein, gar nichts. Das Schiff gilt nicht als vermisst, aber es sind auch keine Bergungsschiffe unterwegs. Die gesamte Crew ist bis auf Weiteres beurlaubt und hängt vollkommen in der Luft. Meine Versuche, Cunningham zu erreichen und Klarheit zu verlangen, sind erfolglos. Entweder ist sie momentan wirklich ständig in irgendwelchen Sitzungen und ruft einfach nicht zurück oder sie lässt sich verleugnen. Beides sehe ich nicht unbedingt als positives Zeichen. Ich glaube, sie will mir den Holzhammer bei der Beförderungszeremonie von Alizondo präsentieren. Oh, wie ich die Warterei und Unsicherheit satt habe.“ "Oh, Schatz…“ In einer zärtlichen Bewegung nahm sie ihn in die Arme. "Es macht keinen Sinn, sich über etwas Gedanken zu machen, was wir nicht ändern können. Wir müssen jetzt das Beste daraus machen und abwarten, was die Oberen sich ausgedacht haben. Ich gehe erstmal davon aus, dass die Crew der Katana aufgelöst wird. Wenn es dann nicht dazu kommt, ist es eben eine freudige Überraschung. ‚Das Schlimmste erwarten und das Beste hoffen‘ hat meine Oma immer gesagt. Und sie war eine weise Frau.“ | + | Garrick hatte einen Ball von Luma in die Hand genommen und spielte damit geistesabwesend. Er sah hoch und war wieder einmal erstaunt, wie einfach Seeta in ihm lesen konnte:"Nein, gar nichts. Das Schiff gilt nicht als vermisst, aber es sind auch keine Bergungsschiffe unterwegs. Die gesamte Crew ist bis auf Weiteres beurlaubt und hängt vollkommen in der Luft. Meine Versuche, Cunningham zu erreichen und Klarheit zu verlangen, sind erfolglos. Entweder ist sie momentan wirklich ständig in irgendwelchen Sitzungen und ruft einfach nicht zurück oder sie lässt sich verleugnen. Beides sehe ich nicht unbedingt als positives Zeichen. Ich glaube, sie will mir den Holzhammer bei der Beförderungszeremonie von Alizondo präsentieren. Oh, wie ich die Warterei und Unsicherheit satt habe.“ "Oh, Schatz…“ In einer zärtlichen Bewegung nahm sie ihn in die Arme:"Es macht keinen Sinn, sich über etwas Gedanken zu machen, was wir nicht ändern können. Wir müssen jetzt das Beste daraus machen und abwarten, was die Oberen sich ausgedacht haben. Ich gehe erstmal davon aus, dass die Crew der Katana aufgelöst wird. Wenn es dann nicht dazu kommt, ist es eben eine freudige Überraschung. ‚Das Schlimmste erwarten und das Beste hoffen‘ hat meine Oma immer gesagt. Und sie war eine weise Frau.“ |
| "Aber weißt du, dass es nicht das Schlimmste ist, wenn die Crew aufgelöst wird, sondern dass sie uns beide eventuell nicht auf dasselbe Schiff versetzen?“ | | "Aber weißt du, dass es nicht das Schlimmste ist, wenn die Crew aufgelöst wird, sondern dass sie uns beide eventuell nicht auf dasselbe Schiff versetzen?“ |
- | Garricks Erwiderung schlug ein wie eine Bombe. Erschrocken sah Seeta ihn an. "Das wagen die nicht! Wir haben ein gemeinsames Kind!“ "Aber wir sind nicht verheiratet. Und selbst bei verheirateten Pärchen sind nicht immer beide an Bord eines Schiffes. Hinzu kommt, du bist Lieutenant Commander und Chefingenieur und ich bin Captain. Ich bin mir nicht sicher, ob es ein Schiff gibt, das beide Posten zu besetzen hat. Und ich glaube, im Stab im Hauptquartier oder einer Raumbasis sind wir beide nicht richtig aufgehoben. Dafür sind wir zu sehr Praktiker.“ | + | Garricks Erwiderung schlug ein wie eine Bombe. Erschrocken sah Seeta ihn an:"Das wagen die nicht! Wir haben ein gemeinsames Kind!“ "Aber wir sind nicht verheiratet. Und selbst bei verheirateten Pärchen sind nicht immer beide an Bord eines Schiffes. Hinzu kommt, du bist Lieutenant Commander und Chefingenieur und ich bin Captain. Ich bin mir nicht sicher, ob es ein Schiff gibt, das beide Posten zu besetzen hat. Und ich glaube, im Stab im Hauptquartier oder einer Raumbasis sind wir beide nicht richtig aufgehoben. Dafür sind wir zu sehr Praktiker.“ |
| "Ich muss kein Chefingenieur sein. Ich kann auch als einfacher Techniker an Bord arbeiten!“, rief Seeta aufgeregt aus. | | "Ich muss kein Chefingenieur sein. Ich kann auch als einfacher Techniker an Bord arbeiten!“, rief Seeta aufgeregt aus. |
- | Garrick zog spöttisch die Augenbrauen hoch und schwieg, was ihm einen böse funkelnden Blick einbrachte. Schließlich verwandelte ihr Blick sich in ein spitzbübisches Grinsen. "Oder du heiratest mich endlich, ich werde schwanger und bleibe dann als Hausfrau bei dir an Bord.“ | + | Garrick zog spöttisch die Augenbrauen hoch und schwieg, was ihm einen böse funkelnden Blick einbrachte. Schließlich verwandelte ihr Blick sich in ein spitzbübisches Grinsen:"Oder du heiratest mich endlich, ich werde schwanger und bleibe dann als Hausfrau bei dir an Bord.“ |
- | Garrick konnte noch soeben ein Lachen verkneifen, als er sah, dass Seeta ihren Vorschlag durchaus ernst gemeint hatte. "Glaubst du ehrlich, dass du dir ein Leben als Hausfrau vorstellen könntest?“, fragte er schließlich skeptisch. | + | Garrick konnte noch soeben ein Lachen verkneifen, als er sah, dass Seeta ihren Vorschlag durchaus ernst gemeint hatte:"Glaubst du ehrlich, dass du dir ein Leben als Hausfrau vorstellen könntest?“, fragte er schließlich skeptisch. |
- | "Na ja, erstmal würde ich mich um die Kinder kümmern. Und was dann in einiger Zeit ist, kann man dann ja sehen. Vielleicht wird bis dahin ja wirklich ein Chefingenieur oder sein Stellvertreter gesucht.“ Sie schmiegte sich an seine Brust und fuhr fort:"Und überleg doch mal. Luma Erika hätte dann ein Brüderchen oder Schwesterchen, einen Björn oder eine Renii. Die beiden würden miteinander spielen, und wir wären eine richtige Familie. Wäre das nicht fantastisch?“ Sie blinzelte ihn aus ihren gelben Augen an, die bei dem Licht schon fast golden schimmerten und wie immer einen hypnotischen Einfluss auf ihn hatten, wie Garrick fand. Für ihn war der Vorschlag einerseits schon reizvoll. Er wünschte sich eine Familie mehr denn je, und er wusste dass Seeta in einer Großfamilie aufgewachsen war und sich noch einige Kinder wünschte. Aber er war unsicher, ob das Leben als Hausfrau sie wirklich ausfüllen würde. Und ihm kam das Ganze zu plötzlich. Er wusste nicht, ob sie die Familie dann wirklich aus den richtigen Motiven heraus gründen würden oder nur aus der jetzigen Situation, die ja nebenbei noch völlig offen war. "Nun ja…“, begann er vorsichtig, als ein Knall ertönte, gefolgt von lautem Geschrei des Kleinkindes. Erschrocken sahen die beiden auf und sahen eine heulende Luma, die von oben bis unten nass war von dem Wasser aus der Blumenvase, die sie umgeworfen und dabei zerbrochen hatte. Seeta stand auf und sagte im ernsten Ton:"Luma Erika Andersson Yadeel! Du sollst doch nicht an die Blumen gehen!“, was ihr noch lauteres Geschrei des kleinen Mädchens einbrachte. Sie nahm das die Kleine in die Arme und tröstete das verschreckte Kind, während Garrick darum bemüht war, das Wasser und die Scherben zu beseitigen. | + | "Na ja, erstmal würde ich mich um die Kinder kümmern. Und was dann in einiger Zeit ist, kann man dann ja sehen. Vielleicht wird bis dahin ja wirklich ein Chefingenieur oder sein Stellvertreter gesucht.“ Sie schmiegte sich an seine Brust und fuhr fort:"Und überleg doch mal. Luma Erika hätte dann ein Brüderchen oder Schwesterchen, einen Björn oder eine Renii. Die beiden würden miteinander spielen, und wir wären eine richtige Familie. Wäre das nicht fantastisch?“ Sie blinzelte ihn aus ihren gelben Augen an, die bei dem Licht schon fast golden schimmerten und wie immer einen hypnotischen Einfluss auf ihn hatten, wie Garrick fand. Für ihn war der Vorschlag einerseits schon reizvoll. Er wünschte sich eine Familie mehr denn je, und er wusste dass Seeta in einer Großfamilie aufgewachsen war und sich noch einige Kinder wünschte. Aber er war unsicher, ob das Leben als Hausfrau sie wirklich ausfüllen würde. Und ihm kam das Ganze zu plötzlich. Er wusste nicht, ob sie die Familie dann wirklich aus den richtigen Motiven heraus gründen würden oder nur aus der jetzigen Situation, die ja nebenbei noch völlig offen war:"Nun ja…“, begann er vorsichtig, als ein Knall ertönte, gefolgt von lautem Geschrei des Kleinkindes. Erschrocken sahen die beiden auf und sahen eine heulende Luma, die von oben bis unten nass war von dem Wasser aus der Blumenvase, die sie umgeworfen und dabei zerbrochen hatte. Seeta stand auf und sagte im ernsten Ton:"Luma Erika Andersson Yadeel! Du sollst doch nicht an die Blumen gehen!“, was ihr noch lauteres Geschrei des kleinen Mädchens einbrachte. Sie nahm das die Kleine in die Arme und tröstete das verschreckte Kind, während Garrick darum bemüht war, das Wasser und die Scherben zu beseitigen. |
- | Seeta beugte sich leicht zu ihm hinunter. "Auch wenn das hier vielleicht schlechtes Timing ist, möchte ich, dass du ernsthaft über meinen Vorschlag nachdenkst. Ich will mit dir zusammen sein und ich will eine Familie mit dir. Und dafür würde ich auch ohne zu Zucken meine Karriere beenden.“ Dann wandte sie sich wieder Luma zu, die sich immer noch wimmernd an ihre Mama klammerte. | + | Seeta beugte sich leicht zu ihm hinunter:"Auch wenn das hier vielleicht schlechtes Timing ist, möchte ich, dass du ernsthaft über meinen Vorschlag nachdenkst. Ich will mit dir zusammen sein und ich will eine Familie mit dir. Und dafür würde ich auch ohne zu Zucken meine Karriere beenden.“ Dann wandte sie sich wieder Luma zu, die sich immer noch wimmernd an ihre Mama klammerte. |
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- | "Oh Mann, ich hab das Gefühl, ich sehe total fett aus und beweg mich völlig ungelenkig!“ Lews Stimme erklang laut durch die Kopflautsprecher in Marks Helm. Dieser drehte sich um und beobachtete seinen Freund. "Du siehst in dem Ding auch total fett aus und bewegst dich so grazil wie ein Nilpferd.“, lästerte er. Seitdem sie die Anzüge trugen und das Shuttle verlassen hatten, hatte Sulik sich ständig beklagt. Mark vermutete, dass sein Freund Angst davor hatte, sämtliche Fighter in Schutt und Trümmern vorzufinden, und dass es seine Art war, mit dem Stress umzugehen. Aber ihm erging es nicht viel besser. Auch seine Nerven waren bis zum Zerreißen angespannt, und so hatte er keine Lust, seinem Freund noch das Händchen zu halten. "Und jetzt sei still. Du weißt, dass wir hier eigentlich nichts zu suchen haben.“ "Hast ja Recht… Trotzdem…“ | + | "Oh Mann, ich hab das Gefühl, ich sehe total fett aus und beweg mich völlig ungelenkig!“ Lews Stimme erklang laut durch die Kopflautsprecher in Marks Helm. Dieser drehte sich um und beobachtete seinen Freund:"Du siehst in dem Ding auch total fett aus und bewegst dich so grazil wie ein Nilpferd.“, lästerte er. Seitdem sie die Anzüge trugen und das Shuttle verlassen hatten, hatte Sulik sich ständig beklagt. Mark vermutete, dass sein Freund Angst davor hatte, sämtliche Fighter in Schutt und Trümmern vorzufinden, und dass es seine Art war, mit dem Stress umzugehen. Aber ihm erging es nicht viel besser. Auch seine Nerven waren bis zum Zerreißen angespannt, und so hatte er keine Lust, seinem Freund noch das Händchen zu halten:"Und jetzt sei still. Du weißt, dass wir hier eigentlich nichts zu suchen haben.“ "Hast ja Recht… Trotzdem…“ |
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| Sie hatten das Shuttle in der Nähe der geöffneten Shuttlerampen abgestellt, aus der sie vor einiger Zeit ins Freie geklettert waren. Nun wollten Mark und Lew diese Tore nutzen, um ins Innere zu gelangen. Nun schwebten sie langsam ins Schiffsinnere und aktivierten ihre Magnetstiefel. Es war ungewohnt, das Schiff in vollkommener Dunkelheit zu erleben – auch wenn sich das scheinbar in letzter Zeit häufte. Aber noch seltsamer war es, dabei auch noch ohne jegliche künstliche Schwerkraft zu sein. Mark fühlte sich an seine Anfangszeit im All erinnert. | | Sie hatten das Shuttle in der Nähe der geöffneten Shuttlerampen abgestellt, aus der sie vor einiger Zeit ins Freie geklettert waren. Nun wollten Mark und Lew diese Tore nutzen, um ins Innere zu gelangen. Nun schwebten sie langsam ins Schiffsinnere und aktivierten ihre Magnetstiefel. Es war ungewohnt, das Schiff in vollkommener Dunkelheit zu erleben – auch wenn sich das scheinbar in letzter Zeit häufte. Aber noch seltsamer war es, dabei auch noch ohne jegliche künstliche Schwerkraft zu sein. Mark fühlte sich an seine Anfangszeit im All erinnert. |
- | Als sich die beiden ein wenig an die ungewohnten Bewegungen angepasst hatten, machten sie sich auf den Weg zum Fighter-Hangar. "Irgendwie unheimlich oder?“, meinte Mark nach einer Weile, um die Stille zu durchbrechen. "Hmm-mm.“ war die einzige Antwort, die er von Lew erhielt. Sie gingen eine Weile stumm weiter. "Ein echtes Abenteuer wie?“, versuchte Mark es wieder. "Joah.“ Auch diesmal ließ Lew sich nicht zu einer längeren Antwort bewegen. Sie liefen weiter, ohne ein Wort zu sagen. Nach einer Weile begann Mark erneut. "Lew, irgendwie finde ich…“ "Mark, ich weiß du bist nervös, aber ich habe jetzt gerade echt keine Nerven für Gequatsche. Lass uns einfach den Hangar finden und schauen, wie es um die Fighter steht.“ | + | Als sich die beiden ein wenig an die ungewohnten Bewegungen angepasst hatten, machten sie sich auf den Weg zum Fighter-Hangar:"Irgendwie unheimlich oder?“, meinte Mark nach einer Weile, um die Stille zu durchbrechen:"Hmm-mm.“ war die einzige Antwort, die er von Lew erhielt. Sie gingen eine Weile stumm weiter:"Ein echtes Abenteuer wie?“, versuchte Mark es wieder:"Joah.“ Auch diesmal ließ Lew sich nicht zu einer längeren Antwort bewegen. Sie liefen weiter, ohne ein Wort zu sagen. Nach einer Weile begann Mark erneut:"Lew, irgendwie finde ich…“ "Mark, ich weiß du bist nervös, aber ich habe jetzt gerade echt keine Nerven für Gequatsche. Lass uns einfach den Hangar finden und schauen, wie es um die Fighter steht.“ |
| "Okay…“ Diesmal war es an Mark, eine einsilbige Antwort zu geben. | | "Okay…“ Diesmal war es an Mark, eine einsilbige Antwort zu geben. |
| So gingen sie still weiter. Lediglich das Atemgeräusch der beiden war in den Helmen zu hören. Sie kamen zäher voran als gedacht. Das ewige Magnetisieren und Entmagnetisieren der Stiefel machte das Laufen schwerer und langsamer. Außerdem wurde der Anzug nach einer Weile unbequem und schwer. Und da die Turbolifte natürlich inaktiv waren, blieb ihnen nichts anderes übrig, als durch die Versorgungstunnel und Jefferies-Röhren zu kriechen. | | So gingen sie still weiter. Lediglich das Atemgeräusch der beiden war in den Helmen zu hören. Sie kamen zäher voran als gedacht. Das ewige Magnetisieren und Entmagnetisieren der Stiefel machte das Laufen schwerer und langsamer. Außerdem wurde der Anzug nach einer Weile unbequem und schwer. Und da die Turbolifte natürlich inaktiv waren, blieb ihnen nichts anderes übrig, als durch die Versorgungstunnel und Jefferies-Röhren zu kriechen. |
| Nach einer dreiviertel Stunde hatten sie die richtige Ebene erreicht und standen vor den geschlossenen Türen zum Fighter-Hangar. Mark holte aus seinem Rucksack ein paar manuelle Öffner heraus, mit deren Hilfe sie die Tür aufziehen konnten. Mit klopfenden Herzen betraten sie den Hangar. In der vollkommenen Dunkelheit konnten sie zunächst nichts erkennen. Ihre Taschenlampen schnitten durch den Raum und erhellten kleine Ecken. | | Nach einer dreiviertel Stunde hatten sie die richtige Ebene erreicht und standen vor den geschlossenen Türen zum Fighter-Hangar. Mark holte aus seinem Rucksack ein paar manuelle Öffner heraus, mit deren Hilfe sie die Tür aufziehen konnten. Mit klopfenden Herzen betraten sie den Hangar. In der vollkommenen Dunkelheit konnten sie zunächst nichts erkennen. Ihre Taschenlampen schnitten durch den Raum und erhellten kleine Ecken. |
- | "Dort!“, rief Lew und leuchtete in den vorderen Bereich des Hangars. Eine Spitfire hatte sich losgerissen und war in eine Azrael geknallt. Zusammen waren sie an der Hangarwand zerschellt. "Scheiße!“, murmelten Lew und Mark unisono. Mark näherte sich den Wracks. "Hier ist nichts mehr zu retten.“, meinte er. "Lass uns die einzelnen Stellplätze durchgehen.“ | + | "Dort!“, rief Lew und leuchtete in den vorderen Bereich des Hangars. Eine Spitfire hatte sich losgerissen und war in eine Azrael geknallt. Zusammen waren sie an der Hangarwand zerschellt:"Scheiße!“, murmelten Lew und Mark unisono. Mark näherte sich den Wracks:"Hier ist nichts mehr zu retten.“, meinte er:"Lass uns die einzelnen Stellplätze durchgehen.“ |
| Nach und nach gingen sie die einzelnen Schiffe durch. Erstaunlicherweise hatten die meisten den Absturz nahezu unbeschadet überstanden. Lediglich einige Beulen und Dellen durch herumfliegende Gegenstände waren auf dem ersten Blick erkennbar. Aber es gab auch einige Schiffe, die stärker beschädigt waren. So war bei vier Schiffen mindestens eine Halterung gerissen, so dass die Fighter auf dem Boden aufschlugen oder teilweise verzogen wurden. | | Nach und nach gingen sie die einzelnen Schiffe durch. Erstaunlicherweise hatten die meisten den Absturz nahezu unbeschadet überstanden. Lediglich einige Beulen und Dellen durch herumfliegende Gegenstände waren auf dem ersten Blick erkennbar. Aber es gab auch einige Schiffe, die stärker beschädigt waren. So war bei vier Schiffen mindestens eine Halterung gerissen, so dass die Fighter auf dem Boden aufschlugen oder teilweise verzogen wurden. |
- | Nach einer Stunde im Hangar hatten sie sich einen Überblick verschafft und machten sich auf den Weg zurück zum Shuttle. Sie kletterten durch das tote Schiff, als Mark plötzlich anhielt. "Ich hab eine total bescheuerte Idee, die aber bei unseren Mädels garantiert total romantisch ankommt. Interesse?“ "Aber immer doch!“, erwiderte Lew gutlaunig. | + | Nach einer Stunde im Hangar hatten sie sich einen Überblick verschafft und machten sich auf den Weg zurück zum Shuttle. Sie kletterten durch das tote Schiff, als Mark plötzlich anhielt:"Ich hab eine total bescheuerte Idee, die aber bei unseren Mädels garantiert total romantisch ankommt. Interesse?“ "Aber immer doch!“, erwiderte Lew gutlaunig. |
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- | Am Abend saßen die beiden in bester Stimmung in der Stationsbar und genossen ein Ale. "Kaum zu glauben, dass nicht mehr passiert ist oder?“, meinte Lew irgendwann nachdenklich. "Allerdings. Hast du die beiden Wracks gesehen? Mit welcher Wucht sie gegen die Wand geschleudert wurden? Als wären sie aus Papier. Es wundert mich immer noch, dass niemand dabei zerquetscht wurde.“ "Ja, oder dass es insgesamt nicht mehr Schwerverletzte gegeben hat. Diese Kraft… Ich würde sagen, da waren sämtliche Götter auf unserer Seite.“ "Darauf ein Toast! Auf die Götter, die uns und unsere Fighter beschützt haben!“ Sie stießen an und lachten dabei überschwänglich. | + | Am Abend saßen die beiden in bester Stimmung in der Stationsbar und genossen ein Ale:"Kaum zu glauben, dass nicht mehr passiert ist oder?“, meinte Lew irgendwann nachdenklich:"Allerdings. Hast du die beiden Wracks gesehen? Mit welcher Wucht sie gegen die Wand geschleudert wurden? Als wären sie aus Papier. Es wundert mich immer noch, dass niemand dabei zerquetscht wurde.“ "Ja, oder dass es insgesamt nicht mehr Schwerverletzte gegeben hat. Diese Kraft… Ich würde sagen, da waren sämtliche Götter auf unserer Seite.“ "Darauf ein Toast! Auf die Götter, die uns und unsere Fighter beschützt haben!“ Sie stießen an und lachten dabei überschwänglich. |
- | "Oh, so gute Laune hier?“ Tessa und Natalie traten an den Tisch. "Wie kommt’s?“ "Och, einfach nur so. Wir sehen bloß positiv in die Zukunft, jetzt wo die Katana und unsere Fighter wieder da sind.“, erwiderte Lew zwinkernd. | + | "Oh, so gute Laune hier?“ Tessa und Natalie traten an den Tisch:"Wie kommt’s?“ "Och, einfach nur so. Wir sehen bloß positiv in die Zukunft, jetzt wo die Katana und unsere Fighter wieder da sind.“, erwiderte Lew zwinkernd. |
- | "Und wir freuen uns schon auf euer Gesicht, wenn wir euch das hier geben.“ Mark nickte Lew zu. Beide hielten ihren Freundinnen die geschlossene Hand hin und öffneten sie vor ihren Augen. Tessa riss einfach nur die Augen auf, während Natalie einen spitzen Freudenschrei ausstieß, so dass die umstehenden Gäste irritiert rüber schauten.“Guck mal, Nat. Mark hat mir die Kette meiner Oma gegeben.“ "Und Lew mir meinen Glücksbringer.“ "Wo habt ihr das her? Etwa von…“ "Pssst. Das ist unser Geheimnis.“, meinte Lew grinsend. "Du bist so süß!“, meinte Natalie, schlag ihre Arme um Lew und küsste ihn wild. Tessa setzte sich auf Marks Schoß und küsste ihn zärtlich. | + | "Und wir freuen uns schon auf euer Gesicht, wenn wir euch das hier geben.“ Mark nickte Lew zu. Beide hielten ihren Freundinnen die geschlossene Hand hin und öffneten sie vor ihren Augen. Tessa riss einfach nur die Augen auf, während Natalie einen spitzen Freudenschrei ausstieß, so dass die umstehenden Gäste irritiert rüber schauten.“Guck mal, Nat. Mark hat mir die Kette meiner Oma gegeben.“ "Und Lew mir meinen Glücksbringer.“ "Wo habt ihr das her? Etwa von…“ "Pssst. Das ist unser Geheimnis.“, meinte Lew grinsend:"Du bist so süß!“, meinte Natalie, schlag ihre Arme um Lew und küsste ihn wild. Tessa setzte sich auf Marks Schoß und küsste ihn zärtlich. |
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