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{{Logbuch_2
{{Logbuch_2
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| Staffel = 24
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| Staffel = 25
| Log = 245
| Log = 245
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| Titel =
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| Titel = Alte Geister, Teil 1
| Autor = Garrick Andersson
| Autor = Garrick Andersson
| Autor 2 = Seeta Yadeel
| Autor 2 = Seeta Yadeel
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| Autor 3 = Lew Sulik
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| Anfangssternzeit = 63168.17 (51398.56)
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| Anfangssternzeit =  
+
| Endsternzeit = 63297.13 (51409.67)
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| Endsternzeit =
+
| Anfangsdatum = 03.03.2386, 09:13 (27.05.2374, 11:28)
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| Anfangsdatum =
+
| Enddatum = 19.04.2386, 10:54 (30.05.2374, 12:43)
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| Enddatum =
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| Inhalt =
| Inhalt =
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Dann begann es. Auf dem Bildschirm verfolgten die Techniker zunächst noch, wie die kleine Nova schnell und wendig zwischen den erheblich größeren feindlichen und freundlichen Schiffen hin und her jagte. Immer wieder feuerte sie Phaser und Photonentorpedos ab. Ihre Schwesterschiffe taten es ihr gleich. Garrick erkannte die Strategie. Während die großen und schwerfälligeren Schiffe der Galaxy-, Saber- und Nebula-Klasse nahezu stationär die ebenfalls großen Galor- und Jem'Hadar-Kreuzer unter Feuer nahmen, rasten die kleinen Novas durch das Schlachtgetümmel und schwächten die großen Raumer mit einzelnen, nadelstichgleichen Schüssen, ohne selbst jedoch zu sehr in das Visier der Schlachtschiffe zu geraten. Die Trefferquote der Novas war dementsprechend erstaunlich hoch, während sie gleichzeitig nur wenig feindliches Feuer einstecken mussten. Trotzdem erschütterten immer wieder Treffer das kleine Sternenflottenschiff. Die Angreifer schienen die Bedrohung durch die zehn kleinen Schiffe zu erkennen und schenkten ihnen nun zunehmend mehr Beachtung.  
Dann begann es. Auf dem Bildschirm verfolgten die Techniker zunächst noch, wie die kleine Nova schnell und wendig zwischen den erheblich größeren feindlichen und freundlichen Schiffen hin und her jagte. Immer wieder feuerte sie Phaser und Photonentorpedos ab. Ihre Schwesterschiffe taten es ihr gleich. Garrick erkannte die Strategie. Während die großen und schwerfälligeren Schiffe der Galaxy-, Saber- und Nebula-Klasse nahezu stationär die ebenfalls großen Galor- und Jem'Hadar-Kreuzer unter Feuer nahmen, rasten die kleinen Novas durch das Schlachtgetümmel und schwächten die großen Raumer mit einzelnen, nadelstichgleichen Schüssen, ohne selbst jedoch zu sehr in das Visier der Schlachtschiffe zu geraten. Die Trefferquote der Novas war dementsprechend erstaunlich hoch, während sie gleichzeitig nur wenig feindliches Feuer einstecken mussten. Trotzdem erschütterten immer wieder Treffer das kleine Sternenflottenschiff. Die Angreifer schienen die Bedrohung durch die zehn kleinen Schiffe zu erkennen und schenkten ihnen nun zunehmend mehr Beachtung.  
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Plötzlich geriet ein Jem'Hadar Jäger ins Blickfeld. "Was macht denn der?" entfuhr es Garrick, als er beobachtete, wie das kleine Schiff direkten Kurs auf einen Galaxy-Raumer - der Challenger, wie Garrick irgendwo in seinem Hinterkopf zur Kenntnis nahm - setzte. "Kamikaze!" antwortete Gronwood nur. Hilflos musste die Ingenieurscrew zusehen, wie sich vor ihren Augen das Unvermeidliche abspielen würde - doch die Endeavour schien nun ihrerseits ihre Taktik zu ändern und hielt genau auf das Jem'Hadar-Schiff zu. Alle Waffen feuerten und im letzten Augenblick zerplatzte das feindliche Schiff, bevor es in die Challenger einschlagen konnte. "Jawoll!" Lauter Jubel brach im Maschinenraum los, der jedoch sofort verstummte, als die Endeavour nun von mehreren feindlichen Schüssen getroffen wurde. Die Kursänderung, um die Challenger zu schützen, hatte das Nova-Schiff in das direkte Schussfeld eines Galor-Kreuzers gebracht.
Plötzlich geriet ein Jem'Hadar Jäger ins Blickfeld. "Was macht denn der?" entfuhr es Garrick, als er beobachtete, wie das kleine Schiff direkten Kurs auf einen Galaxy-Raumer - der Challenger, wie Garrick irgendwo in seinem Hinterkopf zur Kenntnis nahm - setzte. "Kamikaze!" antwortete Gronwood nur. Hilflos musste die Ingenieurscrew zusehen, wie sich vor ihren Augen das Unvermeidliche abspielen würde - doch die Endeavour schien nun ihrerseits ihre Taktik zu ändern und hielt genau auf das Jem'Hadar-Schiff zu. Alle Waffen feuerten und im letzten Augenblick zerplatzte das feindliche Schiff, bevor es in die Challenger einschlagen konnte. "Jawoll!" Lauter Jubel brach im Maschinenraum los, der jedoch sofort verstummte, als die Endeavour nun von mehreren feindlichen Schüssen getroffen wurde. Die Kursänderung, um die Challenger zu schützen, hatte das Nova-Schiff in das direkte Schussfeld eines Galor-Kreuzers gebracht.
Verwirrt rappelte Garrick sich auf. Er hatte garnicht gemerkt, wie ihn die Treffer von den Beinen gerissen hatten. Lieutenant Commander Gronwood stand bereits wieder. Als er den Dänen erblickte, rief er: "Andersson, Miller: Zur Brücke, dort sind ein paar Konsolen explodiert!" Suchend blickte sich Garrick nach der Ensign um - und entdeckte sie schließlich leblos am Boden liegend. "Jennifer!" rief er und ließ sich neben der jungen Frau auf die Knie fallen. Er zückte seinen Tricorder, sich sehr wohl bewusst, dass es sich nicht um ein medizinisches Exemplar handelte, und führte einen Scan seiner Kameradin durch. Die Anzeigen waren jedoch unmissverständlich. Wie betäubt starrte der Däne auf das kleine Gerät und Jennifers weit aufgerissen ins Leere starrende Augen.  
Verwirrt rappelte Garrick sich auf. Er hatte garnicht gemerkt, wie ihn die Treffer von den Beinen gerissen hatten. Lieutenant Commander Gronwood stand bereits wieder. Als er den Dänen erblickte, rief er: "Andersson, Miller: Zur Brücke, dort sind ein paar Konsolen explodiert!" Suchend blickte sich Garrick nach der Ensign um - und entdeckte sie schließlich leblos am Boden liegend. "Jennifer!" rief er und ließ sich neben der jungen Frau auf die Knie fallen. Er zückte seinen Tricorder, sich sehr wohl bewusst, dass es sich nicht um ein medizinisches Exemplar handelte, und führte einen Scan seiner Kameradin durch. Die Anzeigen waren jedoch unmissverständlich. Wie betäubt starrte der Däne auf das kleine Gerät und Jennifers weit aufgerissen ins Leere starrende Augen.  
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Als wäre das Gerät auf einmal siedendheiß ließ der Lieutenant den Tricorder fallen und sprang entsetzt auf die Beine. Der Chefingenieur war neben ihn getreten: "Dann müssen Sie allein zur Brücke gehen, Garrick. Ich kann hier sonst niemanden entbehren!" Doch der Däne reagierte nicht auf die Worte seines Vorgesetzten. Dieser packte ihn nun bei den Schultern und drehte ihn zu sich um: "Haben Sie verstanden, Lieutenant?!" Garrick blinzelte einmal und stotterte dann: "Ja, Sir... Die Brücke... alleine..." Gronwood drückte dem Lieutenant seinen eigenen Tricorder in die Hand: "Hier, nehmen Sie diesen! Ich will ihn aber zurück haben, verstanden?" Garrick nickte matt, griff mechanisch nach seinem Werkzeugkoffer und machte sich auf den Weg zur Brücke.
Als wäre das Gerät auf einmal siedendheiß ließ der Lieutenant den Tricorder fallen und sprang entsetzt auf die Beine. Der Chefingenieur war neben ihn getreten: "Dann müssen Sie allein zur Brücke gehen, Garrick. Ich kann hier sonst niemanden entbehren!" Doch der Däne reagierte nicht auf die Worte seines Vorgesetzten. Dieser packte ihn nun bei den Schultern und drehte ihn zu sich um: "Haben Sie verstanden, Lieutenant?!" Garrick blinzelte einmal und stotterte dann: "Ja, Sir... Die Brücke... alleine..." Gronwood drückte dem Lieutenant seinen eigenen Tricorder in die Hand: "Hier, nehmen Sie diesen! Ich will ihn aber zurück haben, verstanden?" Garrick nickte matt, griff mechanisch nach seinem Werkzeugkoffer und machte sich auf den Weg zur Brücke.
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Das Trägheitsmoment hatte die Endeavour fürs Erste aus dem unmittelbaren Schlachtgetümmel heraus katapultiert. Nur diesem Umstand war es offensichtlich zu verdanken, dass die Cardassianer das kleine Schiffchen noch nicht pulverisiert hatten. Dies wurde Garrick klar, als er schließlich den Kontrollraum der Endeavour betrat. Mehrere Konsolen waren hier explodiert und hatten ebenfalls Opfer gefordert. Captain Both bemerkte den Neuankömmling: "Wir brauchen die Navigationskonsole!" befahl er schlicht. Nach einem bestätigenden Nicken trat Garrick an die angesprochene Konsole heran, während der Captain bereits weitere Befehle gab. Der leblose Körper der Pilotin T'Lana lag auf dem Boden neben der Konsole und ein Sanitäter untersuchte die Vulkanierin. Garrick zwang sich, den Blick von der Pilotin abzuwenden und sich um die Konsole zu kümmern. Ohne Navigationskontrolle war die Endeavour nicht mehr als ein Haufen Altmetall, war dem Ingenieur klar. Nach einem schnellen Scan öffnete er die Abdeckung der Konsole. Er hatte sich entschieden, die Datenverbindungen der Einfachheit halber über die sekundären Interfaces umzuleiten, anstatt zu versuchen, die primären Komponenten irgendwie wieder zum Laufen zu bekommen. Aus den Augenwinkeln nahm er zu Kenntnis, wie der Sanitäter den Kopf schüttelte und die Augenlider der Pilotin sanft zu drückte. Der Däne zögerte kurz, dann steckte er weiter verbissen ODN-Verbindungen um. Sekunden später erwachte die Konsole zu neuem Leben. Garrick baute die Abdeckung wieder an und meldete dann: "Navigationskontrolle wiederhergestellt, Sir!" Sowohl er als auch Captain Both blickten sich kurz suchend auf der Brücke um. "Dann übernehmen Sie, Lieutenant!" meinte der Captain. Garrick stutzte: "Wie bitte?" Immerhin war er Techniker, kein Pilot. "Sehen Sie sonst jemanden hier, der verfügbar wäre, Lieutenant?" Der Däne glaubte, seinen Ohren nicht zu trauen, aber aus irgendeinem Grund war offensichtlich kein anderer Ersatz für die gefallene Pilotin auf der Brücke präsent. Schwer ließ sich Garrick auf den Pilotensitz fallen und kramte in seinem Gedächtnis schnell alles zusammen, was er jemals über Raumschiffnavigation gelernt hatte.
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Das Trägheitsmoment hatte die Endeavour fürs Erste aus dem unmittelbaren Schlachtgetümmel heraus katapultiert. Nur diesem Umstand war es offensichtlich zu verdanken, dass die Cardassianer das kleine Schiffchen noch nicht pulverisiert hatten. Dies wurde Garrick klar, als er schließlich den Kontrollraum der Endeavour betrat. Mehrere Konsolen waren hier explodiert und hatten ebenfalls Opfer gefordert. Captain Both bemerkte den Neuankömmling: "Wir brauchen die Navigationskonsole!" befahl er schlicht. Nach einem bestätigenden Nicken trat Garrick an die angesprochene Konsole heran, während der Captain bereits weitere Befehle gab. Der leblose Körper der Pilotin T'Lana lag auf dem Boden neben der Konsole und ein Sanitäter untersuchte die Vulkanierin. Garrick zwang sich, den Blick von der durch schwere Brandverletzungen entstellten Pilotin abzuwenden und sich um die Konsole zu kümmern. Ohne Navigationskontrolle war die Endeavour nicht mehr als ein Haufen Altmetall, war dem Ingenieur klar. Nach einem schnellen Scan öffnete er die Abdeckung der Konsole. Er hatte sich entschieden, die Datenverbindungen der Einfachheit halber über die sekundären Interfaces umzuleiten, anstatt zu versuchen, die primären Komponenten irgendwie wieder zum Laufen zu bekommen. Aus den Augenwinkeln nahm er zu Kenntnis, wie der Sanitäter den Kopf schüttelte und die Augenlider der Pilotin sanft zu drückte. Der Däne zögerte kurz, dann steckte er weiter verbissen ODN-Verbindungen um. Sekunden später erwachte die Konsole zu neuem Leben. Garrick baute die Abdeckung wieder an und meldete dann: "Navigationskontrolle wiederhergestellt, Sir!"  
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"Wenden Sie die Endeavour und bringen Sie uns zwischen die feindlichen Schiffe!" orderte der Captain. "Kurs 170.01! Maximumimpuls!" Die kleine Nova flog eine enge Kurve und jagte dann wieder mitten ins Getümmel der Schlacht, die noch immer mit unverminderter Härte geführt wurde. Garrick registrierte, dass etwa 20 alliierte Schiffe, darunter zwei der Novas, zerstört worden waren, aber die Gegner hatten fast 40 Raumer verloren. Bei dieser Rate bestand noch Hoffnung, sagte sich der Lieutenant. Zwar hatte er auf dem Bildschirm im Maschinenraum verfolgen können, wie sich der Captain die Manöver seines Schiffes eigentlich vorstellte, doch das Schiff so durch die Schlacht zu steuern, wie es T'Lana zuvor getan hatte, erwies sich für den in diesen Dingen ungeübten Ingenieur als schwierige Aufgabe. Inständig hoffte er, dass endlich einer der anderen Piloten an Bord auf der Brücke auftauchen würde und er wieder in den Maschinenraum zurückkehren konnte, doch das Schicksal meinte es diesbezüglich nicht gut mit dem Dänen. Trotzdem gelang es ihm irgendwie, dem Sicherheitschef an der Waffenkonsole immer wieder eine einigermaßen gute Schussposition zu bieten und gleichzeitig dem feindlichen Feuer weitestgehend auszuweichen. So konnte die kleine Endeavour mehrfach als Abstauber bereits schwer angeschlagenen feindlichen Schiffen den Todesstoß versetzen. Trotzdem klangen die Meldungen von den anderen Brückenstationen zunehmend alarmierend. "Hüllenbruch auf Deck 5!" - "Wir haben die interne Kommunikation verloren!" - "Backbord-Phaserphalanx ausgefallen!" Jeder feindliche Treffer, den die Endeavour nun einstecken musste, ließ eine Komponente des Schiffes ausfallen. Die Sekundär- und Backup-Systeme waren längst ausgeschöpft, wurde Garrick klar. Eine merkwürdige Ruhe überkam den Lieutenant, als er erkannte, dass das Schiff wohl nicht mehr lange überleben würde.  
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Umgehend schob Ensign Richards, der schon ungeduldig darauf gewartet hatte, den Platz an der Navigationskonsole einnehmen zu können, den Dänen zur Seite und ließ sich auf den Sitz fallen. Garrick fragte sich mit einem letzten verstohlenen Blick auf T'Lanas Leiche, wie der junge Mann angesichts dieser Umstände so versessen auf den Platz an der Conn sein konnte. Er blickte sich kurz auf der Brücke um, und wandte sich dann der nächsten beschädigten Konsole zu.
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"Wenden Sie die Endeavour und bringen Sie uns zwischen die feindlichen Schiffe!" orderte der Captain. "Kurs 170.01! Maximumimpuls!" Die kleine Nova flog eine enge Kurve und jagte dann wieder mitten ins Getümmel der Schlacht, die noch immer mit unverminderter Härte geführt wurde. Mit einem kurzen Blick auf den Hauptschirm registrierte Garrick, dass etwa 20 alliierte Schiffe, darunter zwei der Novas, zerstört worden waren, aber die Gegner hatten fast 40 Raumer verloren. Bei dieser Rate bestand noch Hoffnung, sagte sich der Lieutenant.  
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Hatte er auf dem Bildschirm im Maschinenraum noch verfolgen können, wie sich der Captain die Manöver seines Schiffes eigentlich vorstellte, erkannte der Däne nun, dass es Richards trotz des zur Schau gestellten Enthusiasmus nicht gelang, das Schiff so durch die Schlacht zu steuern, wie es T'Lana zuvor getan hatte. Offensichtlich erwies sich dies für den unerfahreneren Piloten als schwierige Aufgabe. Trotzdem gelang es ihm irgendwie, dem Sicherheitschef an der Waffenkonsole immer wieder eine einigermaßen gute Schussposition zu bieten und gleichzeitig dem feindlichen Feuer weitestgehend auszuweichen. So konnte die kleine Endeavour mehrfach als Abstauber bereits schwer angeschlagenen feindlichen Schiffen den Todesstoß versetzen.  
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Trotzdem klangen die Meldungen von den anderen Brückenstationen zunehmend alarmierend. "Hüllenbruch auf Deck 5!" - "Wir haben die Kommunikation zum Maschinenraum verloren!" - "Backbord-Phaserphalanx ausgefallen!" Jeder feindliche Treffer, den die Endeavour nun einstecken musste, ließ eine Komponente des Schiffes ausfallen. Nach dem Ausfall der Kom-Verbindung in den Maschinenraum hatte Captain Both Garrick mit einem kurzen Blick an die technische Konsole auf der Brücke beordert. Die Sekundär- und Backup-Systeme waren längst ausgeschöpft, wurde Garrick klar. Eine merkwürdige Ruhe überkam den Lieutenant, als er erkannte, dass das Schiff wohl nicht mehr lange überleben würde.  
"Sie ziehen sich zurück!" Überrascht und glücklich drang die Stimme des OPS-Offiziers Johnson an Garricks Ohr. Er blickte abwechselnd vom Hauptschirm auf seine Konsole. Beide bestätigten die Beobachtung. "Feuer einstellen, Position halten!" wies Both umgehend an. Mit unglaublicher Erleichterung verfolgte Garrick dann, wie sich die noch manövrierfähigen feindlichen Schiffe sammelten und schließlich auf Warp sprangen. Niemand jubelte. "Wir beginnen mit SAR. Scannen Sie nach Fluchtkapseln und Überlebenden an Bord der beschädigten Schiffe!" befahl der Captain.
"Sie ziehen sich zurück!" Überrascht und glücklich drang die Stimme des OPS-Offiziers Johnson an Garricks Ohr. Er blickte abwechselnd vom Hauptschirm auf seine Konsole. Beide bestätigten die Beobachtung. "Feuer einstellen, Position halten!" wies Both umgehend an. Mit unglaublicher Erleichterung verfolgte Garrick dann, wie sich die noch manövrierfähigen feindlichen Schiffe sammelten und schließlich auf Warp sprangen. Niemand jubelte. "Wir beginnen mit SAR. Scannen Sie nach Fluchtkapseln und Überlebenden an Bord der beschädigten Schiffe!" befahl der Captain.
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Die Endeavour hatte schon die Überlebenden aus etwa zwei Dutzend Fluchtkapseln an Bord genommen, als erneut die Challenger in Sicht kam. "Sie ist manövrierunfähig", meldete Johnson nach einem kurzen Scan. "Überlebende?" wollte Captain Both wissen. Garrick machte sich bei dem Anblick, den das einst stolze Schiff nun bot, schon darauf gefasst, "Keine" zu hören. Die Galaxy lag im All, wie tot. Zahllose Hüllenbrüche, kaum Licht, energetische Entladungen, die immer wieder über die Hülle zuckten. "63", antwortete Johnson jedoch. "Sie befinden sich in der Nähe des Hauptmaschinenraums." Er zögerte kurz: "Es sieht nicht so aus, als könnten sie noch Fluchtkapseln oder Shuttles erreichen. Die Notfallkraftfelder in den umliegenden Bereichen sind außer Funktion und haben die Korridore dem Vakuum ausgesetzt." Garricks Aufmerksamkeit wurde von etwas anderem gefesselt. "Sir", sagte er dann alarmiert, "auf dem Galor-Kreuzer, der sich direkt neben der Challenger befindet, steht ein Kernbruch unmittelbar bevor." Both reagierte sofort: "Transporterraum, beamen Sie die Challenger-Überlebenden an Bord! Lieutenant, Fluchtkurs setzen!" Garrick nickte und gab bereits entsprechende Befehle in die Navigationskonsole ein, als die Antwort aus dem Transporterraum erklang: "Ich kann die Überlebenden nicht erfassen. Die Strahlung aus ihrem Antrieb ist zu hoch!" Both blickte in die Runde: "Vorschläge?" wollte er dann wissen. "Unser Traktorstrahl ist noch einsatzbereit, aber vermutlich zu schwach, um die Challenger hier weg zu ziehen", meinte Johnson. Garricks Gedanken rasten: "Nicht, wenn wir das strukturelle Integritätsfeld um den Emitter auf 150 Prozent bringen und Energie aus der Waffenphalanx in den Emitter umleiten", schlug er vor. "Das wird uns auseinanderreißen", widersprach Johnson. Garrick drehte sich zum Kommandanten um: "Wenn wir es nicht versuchen, werden die 60 Leute da drüben in weniger als fünf Minuten auch noch sterben", meinte er schlicht. "Tun Sie es!" befahl Both schließlich, der angesichts der ausgefallenen internen Kommunikation keine Möglichkeit sah, den Vorschlag des jungen Lieutenants von seinem Chefingenieur absegnen zu lassen.
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Die Endeavour hatte schon die Überlebenden aus etwa zwei Dutzend Fluchtkapseln an Bord genommen, als erneut die Challenger in Sicht kam. "Sie ist manövrierunfähig", meldete Johnson nach einem kurzen Scan. "Überlebende?" wollte Captain Both wissen. Garrick machte sich bei dem Anblick, den das einst stolze Schiff nun bot, schon darauf gefasst, "Keine" zu hören. Die Galaxy lag im All, wie tot. Zahllose Hüllenbrüche, kaum Licht, energetische Entladungen, die immer wieder über die Hülle zuckten. "63", antwortete Johnson jedoch. "Sie befinden sich in der Nähe des Hauptmaschinenraums." Er zögerte kurz: "Es sieht nicht so aus, als könnten sie noch Fluchtkapseln oder Shuttles erreichen. Die Notfallkraftfelder in den umliegenden Bereichen sind außer Funktion und haben die Korridore dem Vakuum ausgesetzt."  
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Garrick blickte daraufhin zu Johnson, der an der OPS die entsprechenden Modifikationen vornehmen musste. "Energie umgeleitet und Integritätsfeld verstärkt", meldete der Offizier schließlich. "Aktiviere den Traktorstrahl... Wir haben sie!" Garrick drehte sich wieder zur Navigationskonsole und beschleunigte die Endeavour langsam. Das kleine Schiff bockte und bebte unter der viel zu großen Belastung. Irgendwo explodierte eine weitere Konsole. "Wir bewegen uns! Es klappt!" rief Garrick. Immer weiter entfernten sich die beiden gekoppelten Schiffe von dem zum Untergang verurteilten cardassianischen Schiff. "Kernüberladung!" rief Johnson. Aus lauter Gewohnheit ergänzte Both: "Alle Mann auf Aufschlag vorbereiten!" Die Druckwelle des explodierenden Schiffes traf die Endeavour wie ein gewaltiger Hammer. Garrick wurde gegen die Steuerkonsole geworfen und konnte sich nur mühsam auf seinem Sitz halten. Erneut explodierten Konsolen und aufsteigender Rauch füllte die Brücke. Als die Erschütterungen nachließen, kontrollierte Garrick schnell die Anzeigen. "Impulsantrieb ausgfallen, aber wir haben sie noch! Ich stabilisiere den Flugvektor... und bringe uns zum vollständigen Halt... jetzt...!" Tief atmete er durch, als die Sterne endlich aufhörten, sich wild auf dem Hauptschirm hin und her zu bewegen. Jetzt würde die kleine Nova selbst Hilfe benötigen.
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Garricks Aufmerksamkeit wurde von etwas anderem gefesselt. "Sir", sagte er dann alarmiert, "auf dem Galor-Kreuzer, der sich direkt neben der Challenger befindet, steht ein Kernbruch unmittelbar bevor." Both reagierte sofort: "Transporterraum, beamen Sie die Challenger-Überlebenden an Bord! Ensign, Fluchtkurs setzen!" Richards nickte und gab bereits entsprechende Befehle in die Navigationskonsole ein, als die Antwort aus dem Transporterraum erklang: "Ich kann die Überlebenden nicht erfassen. Die Strahlung aus ihrem Antrieb ist zu hoch!" Both blickte in die Runde: "Vorschläge?" wollte er dann wissen.
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"Unser Traktorstrahl ist noch einsatzbereit, aber vermutlich zu schwach, um die Challenger hier weg zu ziehen", meinte Johnson. Garricks Gedanken rasten: "Nicht, wenn wir das strukturelle Integritätsfeld um den Emitter auf 150 Prozent bringen und Energie aus der Waffenphalanx in den Emitter umleiten", schlug er vor, während er gleichzeitig Daten von der technischen Konsole abrief. "Das wird uns auseinanderreißen", widersprach Johnson. Garrick drehte sich zum Kommandanten um: "Wenn wir es nicht versuchen, werden die 60 Leute da drüben in weniger als fünf Minuten auch noch sterben", meinte er schlicht. "Tun Sie es!" befahl Both schließlich, der angesichts der ausgefallenen Kommunikation keine Möglichkeit sah, den Vorschlag des jungen Lieutenants von seinem Chefingenieur absegnen zu lassen.
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Nachdem Garrick die entsprechenden Modifikationen vorgenommen hatte, blickte er zu Johnson an der OPS und meldete: "Energie umgeleitet und Integritätsfeld verstärkt¨. Der OPS-Offizier reagierte sofort: "Aktiviere den Traktorstrahl... Wir haben sie!" Darauf schien Richards an der Navigationskonsole nur gewartet zu haben und beschleunigte die Endeavour langsam. Das kleine Schiff bockte und bebte unter der viel zu großen Belastung. Irgendwo explodierte eine weitere Konsole. "Wir bewegen uns! Es klappt!" rief Garrick. Immer weiter entfernten sich die beiden gekoppelten Schiffe von dem zum Untergang verurteilten cardassianischen Schiff.  
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"Kernüberladung!" rief Johnson. Aus lauter Gewohnheit ergänzte Both: "Alle Mann auf Aufschlag vorbereiten!" Die Druckwelle des explodierenden Schiffes traf die Endeavour wie ein gewaltiger Hammer. Garrick wurde gegen die Konsole geworfen und konnte sich nur mühsam auf seinem Sitz halten. Erneut explodierten Konsolen und aufsteigender Rauch füllte die Brücke. Als die Erschütterungen nachließen, kontrollierte Garrick schnell die Anzeigen. "Impulsantrieb ausgfallen, aber wir haben sie noch!¨ Richards ergänzte: ¨Ich stabilisiere den Flugvektor... und bringe uns zum vollständigen Halt... jetzt...!" Tief atmete er durch, als die Sterne endlich aufhörten, sich wild auf dem Hauptschirm hin und her zu bewegen. Jetzt würde die kleine Nova selbst Hilfe benötigen.
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"Persönliches Computerlogbuch der Endeavour, Lieutenant Garrick Andersson. Nun habe ich auch meine Erste Schlacht hinter mich gebracht. Nicht nur ein kleines, zufälliges Scharmützel zwischen zwei Schiffen, nein, eine ausgewachsene Raumschlacht! Und wir waren siegreich! Ich glaube, der Einsatz unserer Novas hat eine nicht unbedeutende Rolle bei diesem Sieg gespielt. Man sollte diese Taktik in Zukunft immer einsetzen!" Das Gesicht des Dänen wurde wieder ernster, als er fortfuhr: "Die meisten von uns haben überlebt. Fünfzehn Kameraden unseres Schiffes hatten leider nicht dieses Glück - unter ihnen zwei unserer Piloten und Jennifer Miller. Ich denke, ich werde Zeit brauchen, bis ich diese Erlebnisse verdaut haben werde. Ach ja, kurz nach der Schlacht bin ich von Captain Both zum Lieutenant Senior Grade befördert worden - in Anerkennung meines Einsatzes während des Gefechts." Der junge Mann blickte kurz in den Aufnahmefokus, bevor er fortfuhr: "Ich bin stolz auf das, was wir geschafft haben, aber ich wünschte nur, ich könnte mich darüber wirklich freuen. Computerlogbuch, Ende."
"Persönliches Computerlogbuch der Endeavour, Lieutenant Garrick Andersson. Nun habe ich auch meine Erste Schlacht hinter mich gebracht. Nicht nur ein kleines, zufälliges Scharmützel zwischen zwei Schiffen, nein, eine ausgewachsene Raumschlacht! Und wir waren siegreich! Ich glaube, der Einsatz unserer Novas hat eine nicht unbedeutende Rolle bei diesem Sieg gespielt. Man sollte diese Taktik in Zukunft immer einsetzen!" Das Gesicht des Dänen wurde wieder ernster, als er fortfuhr: "Die meisten von uns haben überlebt. Fünfzehn Kameraden unseres Schiffes hatten leider nicht dieses Glück - unter ihnen zwei unserer Piloten und Jennifer Miller. Ich denke, ich werde Zeit brauchen, bis ich diese Erlebnisse verdaut haben werde. Ach ja, kurz nach der Schlacht bin ich von Captain Both zum Lieutenant Senior Grade befördert worden - in Anerkennung meines Einsatzes während des Gefechts." Der junge Mann blickte kurz in den Aufnahmefokus, bevor er fortfuhr: "Ich bin stolz auf das, was wir geschafft haben, aber ich wünschte nur, ich könnte mich darüber wirklich freuen. Computerlogbuch, Ende."
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13. Mai 2386
 
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[ Eröffnung, dass Cardis als Austauschoffiziere an Bord kommen sollen. ]
 
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"...ich wünschte nur, ich könnte mich darüber wirklich freuen." Der letzte Satz jenes fast auf den Tag genau zwölf Jahre alten Logbucheintrages wurde noch immer vom Display des kleinen Computers angezeigt, der sich auf dem Schreibtisch befand. Garrick stand am Fenster des kleinen Arbeitsbereiches, den Seeta und er sich im Quartier ihrer Familie eingerichtet hatten. Als Führungsoffiziere ergab es sich immer mal wieder, dass irgendwelche dienstlichen Belange auch in ihrer Freizeit ihre Aufmerksamkeit beanspruchten. Zu diesem Zweck hatten sie einen kleinen Raum vom Rest des Quartiers abgeteilt, in den sie sich in so einem Fall zurückziehen konnten. Der Captain blickte nachdenklich in das sternendurchsetzte All.
 
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So fand ihn wenig später Seeta, die von der Leere im Bett neben ihr geweckt worden war. Das bläuliche Schimmern des Displays hatte ihr den Weg gewesen. Sie hatte einen kurzen Blick auf das Gerät geworfen, trat jetzt langsam hinter ihren Mann und schlang vorsichtig ihre Arme um seinen ihr mittlerweile so vertrauten Oberkörper. Der Däne hatte nicht gehört, wie sie den Raum betreten hatte; der weiche Teppich verschluckte das Geräusch ihrer nackten Füße. So zuckte der Captain kurz überrascht, doch er entspannte sich sofort wohlig, als die Hände der Zanderianerin zärtlich über seinen Brustkorb strichen. "Alte Geister?" erkundigte sie sich. Garrick drehte sich langsam in ihren Armen zu ihr herum und gab ihr einen sanften Kuss, bevor er antwortete: "So könnte man es ausdrücken." Er legte nun seinerseits die Arme um seine Frau. "Ich weiß nicht recht, was ich von den neuen Befehlen halten soll", fuhr er fort. "Und ich habe versucht, mir darüber klar zu werden, wie ich heute zu den Cardassianern stehe." Nun lösten sich die beiden voneinander und Seeta deutete auf das Computerterminal: "Ein altes Logbuch aus dem Krieg?" wollte sie wissen. Der Däne nickte, drehte das Display herum und scrollte nach oben. "Meine erste Schlacht", sagte er und nickte seiner Frau aufmunternd zu. Sie setzte sich hinter den Schreibtisch und las den Text. Als sie damit fertig war, meinte sie: "Insgesamt ist das doch noch recht gut verlaufen." Garrick nickte: "Ja, vielleicht. Aber manches sehe ich nun anders, als damals. Ich bin froh, dass es meine Empfehlung damals nur bis in mein Logbuch geschafft hat", meinte er mit einem schiefen Grinsen. Seeta sah ihn fragend an: "Wieso denn das? Die Strategie mit den Nova-Schiffen erscheint doch recht erfolgversprechend und ist vergleichbar mit dem Einsatz unserer Attack-Fighter." Der Captain wog leicht den Kopf: "Ich denke, wir hatten damals einfach nur ziemliches Glück. Es war das erste Mal, dass so kleine Schiffe in einer Schlacht eingesetzt wurden. Die Gegner waren darauf nicht vorbereitet und haben die Auswirkung der Novas auf ihre Flotte völlig unterschätzt. In einer weiteren Schlacht wäre ihnen das vermutlich nicht noch einmal passiert. Sie hätten ihre Strategie angepasst und die Novas in Kanonenfutter verwandelt. Captain Both hat das Überraschungsmoment ausgenutzt." Nun nickte die Zanderianerin. "Naja, zwei Rangpins und zwölf Jahre mehr Erfahrung machen sich schon irgendwo bemerkbar", neckte sie ihn leicht, bevor sie sich ernsthafter erkundigte: "Wer war denn Jennifer Miller?" Garrick schmunzelte ein wenig, als seine Frau einen kleinen Hauch Eifersucht trotz ihres neutralen Tonfalls nicht aus ihrer Stimme verbannen konnte. "Eine junge Ensign, frisch von der Akademie. Sie hat mich irgendwie an Erika erinnert", zuckte er andeutungsweise mit den Schultern, "und war für mich eher wie eine Schwester." Seeta nickte erneut: "Und du hast dann gleich den großen Bruder für sie gespielt?" Er lächelte: "Ich war immer der Ansicht, dass man junge Ensigns nicht einfach so auf die Flotte loslassen kann." Sie musterte ihn durchdringend. "Und wenn sie nicht gefallen wäre?" Garrick zog die Stirn kraus: "Keine Ahnung. Wer weiß das schon?!" Er nahm seine Frau wieder in den Arm und küsste sie erneut zärtlich: "Immerhin hätte nach unserer ersten Begegnung auch niemand nur einen Streifen Latinun darauf verwettet, dass wir mal heiraten und Kinder kriegen würden, oder?" Sie kicherte leise, als sie zustimmte: "Vermutlich nicht." Sie legte nun ihren Kopf an seine Brust. "Und wie stehst du nun zu cardassianischen Offizieren hier an Bord?" wollte sie dann wissen. Er streichelte sanft über ihren Rücken und seufzte leicht. "Es ist zwölf Jahre her. So viel ist seither geschehen. Ich habe noch so viele andere Kameraden und Freunde verloren und sterben sehen..." Er machte eine kurze Pause. "Ich bin mir nicht sicher. Die heiße Wut, wie ich sie damals, direkt nach der Schlacht, empfand, ist weg - denke ich. Hass? Auf alle Cardassianer? Selbst auf die, die vielleicht nicht einmal am Krieg teilgenommen haben? Vermutlich nicht." Garrick sah Seeta in die Augen: "Aber vielleicht kommt auch alles wieder hoch, wenn dann auf einmal einer auf meiner Brücke steht..."
 
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46 Tage später
 
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Nachdenklich sah Ethan Alizondo der schlanken Figur Karoma Atreides nach, wie sie sein Büro verließ. Neben ihm war sein Erster Offizier fast ein wenig sprachlos. Die Forderung, die der Detapa-Rat stellte, verschlug ihr auf den ersten Blick den Atem. Nur die Tatsache, dass Karoma erläutert hatte, wie es zu der Forderung gekommen war, und welche Alternative bestanden hatte führte dazu, dass Mary so ruhig neben ihm sass.
 
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Jetzt äusserte sie: "Wenn jemand in der Lage ist, die passenden Personen zu finden, dann ist es Karoma" Ethan nickte. In den vergangenen Jahren hatte er eine gute Arbeitsbeziehung zu Karoma Atreides entwickelt. Ihm war nicht ganz klar, wie die junge Frau den Spagat zwischen den beiden Völkern schaffte, aber sie war ihrer Rolle als Vermittler zwischen der Föderation und der cardassianischen Union stets gerecht geworden.
 
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"Wir brauchen die Passage durch den cardassianischen Raum", meinte Ethan. Nun war es an Mary zu nicken. "Ich werde Admiral Cunningham empfehlen, den Vorschlag des Detapa-Rates anzunehmen", meinte er.
 
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Er seufzte. Es gab keinen Grund, das unangenehme Gespräch mit Cunningham herauszuschieben. "Ich werde es sofort erledigen", meinte er und trat hinüber zu seinem Schreibtisch, auf dem sein Terminal stand.
 
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"Ich bin auf der Ops, wenn Sie mich benötigen, Sir", meinte Mary, bereits im Hinausgehen. Ethan nickte grimmig, dann aktivierte er sein Terminal um eine Verbindung zum Flottenhauptquartier aufzubauen.
 
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Aktuelle Version vom 9. November 2014, 13:18 Uhr

©2003 RPG Leadership USS Katana Diese Seite wurde zuletzt am 9. November 2014 um 13:18 Uhr geändert.