|

::Home:: ::News:: ::Spielinfo:: ::Technik:: ::Crew:: ::Logbuch:: ::Lexikon:: ::Kontakt::
|
|
Aus KatanaWiki
|
|
Zeile 23: |
Zeile 23: |
| | | |
| "Vorschläge!", verlangte Kova. Fast augenblicklich drehte Lew Sulik sich zu dem Vulkanier im Chefsessel der Katana herum. "Die Staffel befindet sich zwischen der Station und dem Frachter hinter dem 3. Mond von Gemini. Sie könnte den Frachter dort aufbringen", schlug er vor. Rahja Preja wandte ein: "Selbst wenn es der Staffel gelingt, den Frachter zu stoppen, bekommen wir so die Besatzung nicht von Bord. Immerhin sind die Flieger Einsitzer." Einen kurzen Moment herrschte Stille auf der Brücke, dann meinte Tom Carrell: "Fluchtkapseln!" Kova nickte. "Die Fliegerstaffel hält also den Frachter auf und erklärt ihm die Lage. Die Besatzung programmiert den Weiterflug und die Landung des Frachters und verlässt ihn dann mittels der Fluchtkapseln. Ich berechne den Erfolg des Manövers mit 95,37 Prozent", fügte er dann an. Rahja sah zu Kova hinüber. "Es stellt sich nur die Frage, was passiert, wenn unser liebenswürdiger Andorianer bemerkt, daß der Frachter ohne Crew ist, wenn er landet", gab sie zu bedenken. Kova hob seine linke Augenbraue. "Er hat nur nach dem Frachter verlangt, nicht nach dem Personal des Frachters", antwortete er. "Es wird ihm völlig egal sein", schob er nach. Rahja rutschte unbehaglich in ihrem Sitz herum. "Ich hoffe, Sie haben recht. Denkbar wäre auch, daß er doch noch anfängt, Geiseln zu erschiessen", gab sie dann zu bedenken. | | "Vorschläge!", verlangte Kova. Fast augenblicklich drehte Lew Sulik sich zu dem Vulkanier im Chefsessel der Katana herum. "Die Staffel befindet sich zwischen der Station und dem Frachter hinter dem 3. Mond von Gemini. Sie könnte den Frachter dort aufbringen", schlug er vor. Rahja Preja wandte ein: "Selbst wenn es der Staffel gelingt, den Frachter zu stoppen, bekommen wir so die Besatzung nicht von Bord. Immerhin sind die Flieger Einsitzer." Einen kurzen Moment herrschte Stille auf der Brücke, dann meinte Tom Carrell: "Fluchtkapseln!" Kova nickte. "Die Fliegerstaffel hält also den Frachter auf und erklärt ihm die Lage. Die Besatzung programmiert den Weiterflug und die Landung des Frachters und verlässt ihn dann mittels der Fluchtkapseln. Ich berechne den Erfolg des Manövers mit 95,37 Prozent", fügte er dann an. Rahja sah zu Kova hinüber. "Es stellt sich nur die Frage, was passiert, wenn unser liebenswürdiger Andorianer bemerkt, daß der Frachter ohne Crew ist, wenn er landet", gab sie zu bedenken. Kova hob seine linke Augenbraue. "Er hat nur nach dem Frachter verlangt, nicht nach dem Personal des Frachters", antwortete er. "Es wird ihm völlig egal sein", schob er nach. Rahja rutschte unbehaglich in ihrem Sitz herum. "Ich hoffe, Sie haben recht. Denkbar wäre auch, daß er doch noch anfängt, Geiseln zu erschiessen", gab sie dann zu bedenken. |
| + | |
| + | ---- |
| + | |
| + | Endlich hatte ihn die gewohnte Routine wieder. Die Verzögerung durch den ungeplanten Zwischenstopp bei diesem gottverlassenen Planeten hatte seine Stimmung nachhaltig getrübt. Jeder andere hätte ihn um seinen Job beneidet - so wie er selbst, als er noch dachte, einen Latinum-Frachter zu fliegen wäre aufregend und anspruchsvoll - und ein Job für echte Helden. Stattdessen durfte man sich mit Formularen und Sicherheitsvorschriften herumschlagen, die einem im Ernstfall vermutlich gar nichts nutzten, und musste auch noch tage- oder wochenlang Funkstille halten, was dem Familienleben auch nicht gerade zuträglich war. Und wofür das Ganze Brimborium? Noch nie hatte sich auch nur irgendeine zwielichtige Gestalt seinem Frachter auch nur auf Lichtjahresbreite genähert und so war Langeweile zu seinem zweiten Vornamen geworden. |
| + | |
| + | Brad blickte träge auf den kleinen Mond, der auf dem Hauptschirm langsam größer wurde, und kam zu dem Schluss, dass er Jenkins am Steuer wohl auch mal wieder aus seiner Lethargie reißen musste, wenn sie keine Kollision mit dem Himmelskörper riskieren wollten. Seufzend richtete er sich in seinem Sessel auf, als sein Blick auf einige kleine Punkte fiel, die seinem Frachter erheblich schneller näher kamen, als der Mond. "Was zum Geier...? Hey, Paulsen, alte Schlafmütze, guckst du auch mal auf deine Sensoranzeigen oder träumst du schon wieder von der letzten Raumbar?" raunzte er seinen Taktikoffizier an. Dann winkte er vage in Richtung des Hauptschirms. "Was soll das?" wollte er wissen, als wäre Paulsen persönlich für das Erscheinen der unbekannten Flugobjekte verantwortlich. "Woher soll ich das wissen?!" gab der Angesprochene verärgert zurück. "Die Dinger sind auf einmal aufgetaucht. Sehen wie Kampfflieger aus. Sternenflottensignatur", ergänzte er dann und fügte nach einer kurzen Pause hinzu: "Sie rufen uns..." Verwunderung und Zweifel mischten sich in seine Stimme, als er sich zu seinem Captain umdrehte und berichtete: "Sie behaupten, Terroristen hätten Gemini-Station besetzt und Geiseln genommen, um unseren Frachter in ihre Gewalt bringen zu können. Jetzt sollen wir den Frachter verlassen und via Autopilot landen lassen, damit sie ihn als Köder benutzen können...!" |
| + | |
| + | Absolute Verblüffung und Ratlosigkeit machte sich auf der Brücke des kleinen Raumschiffes breit. Nichts annähernd Vergleichbares war Brad in seiner bisherigen Karriere unter gekommen. "Und als nächstes erzählen die mir, der Weihnachtsmann verteilt hier gleich Geschenke, oder was?! Ich werd den Teufel tun, meinen Frachter aufzugeben! Bereit machen, um deren Linie zu durchbrechen!" Jetzt konnte er endlich zeigen, aus welchem Holz er wirklich geschnitzt war! Niemand würde ihn mit so einer hanebüchenen Geschichte in die Irre führen können! |
| + | |
| + | Paulsen räusperte sich leicht: "Das halte ich für keine gute Idee. Sie sind sehr bestimmt, was ihre Forderung angeht. Wir sind zwar keine leichte Beute, aber gegen diese Jäger haben wir keine Chance. Ich denke, wir sollten zumindest mal mit ihnen sprechen..." |
| + | |
| + | Brads erster Impuls bestand darin, seinen Taktikoffizier für dessen offensichtliche Feigheit verbal zusammen zu falten, doch angesichts der rasend schnell näher kommenden Jäger, die dabei zunehmend bedrohlicher aussahen und irgendwie keinen Zweifel daran aufkommen ließen, dass mit ihnen nicht zu spaßen sei, sank er seufzend in seinem Sessel zusammen. Vermutlich würde ihn das hier seinen Job kosten. "Also schön, hören wir uns an, was sie zu sagen haben..." |
| | | |
| ---- | | ---- |
Version vom 24. Mai 2014, 21:51 Uhr
|
 |