| Wenig später klang die Stimme des Kommandanten aus dem Komsystem. "Wenn wir richtig mitgezählt haben, sollten jetzt noch fünf Gangster auf freiem Fuß sein. Commander Randon und ich haben nun vor, die Ops zu stürmen und anschließend die Geiseln zu befreien", erklärte Garrick, nachdem Kova ihn nach seinem Status gefragt hatte. Der amtierende Captain hob ob dieser Aussichten missbilligend eine Augenbraue, beschränkte sich jedoch darauf, den Dänen über die neueste Entwicklung zu informieren: "Sir, ein Frachter nähert sich der Station. Das Schiff scheint für Talek von essentieller Bedeutung zu sein. Es trägt eine Signatur der Föderation, aber es antwortet nicht auf unsere Rufe." An Bord der Station warfen sich Garrick und Karl-Theodor einen überraschten Blick zu, bevor der Captain erläuterte: "Das muss der Latinum-Frachter sein! Ich war bisher davon ausgegangen, dass er die Station bereits wieder verlassen habe. Aber jetzt ergibt alles einen Sinn! Diese Bastarde sind tatsächlich nur hinter dem Latinum her!" Kova verdaute diese neue Information kurz, bevor er seine Meinung kund tat: "Dann sollte der Frachter auf keinen Fall landen. Damit hätten die Gangster nur noch mehr Geiseln in ihrer Gewalt." Es entstand eine kurze Pause, bis Garrick entgegnete: "Vielleicht doch. Wir lassen die Gangster an Bord gehen, und können sie dann ganz einfach hochnehmen, wenn sie mit dem Frachter verschwinden wollen. Wir müssten nur vorher die Frachtercrew von Bord kriegen...." | | Wenig später klang die Stimme des Kommandanten aus dem Komsystem. "Wenn wir richtig mitgezählt haben, sollten jetzt noch fünf Gangster auf freiem Fuß sein. Commander Randon und ich haben nun vor, die Ops zu stürmen und anschließend die Geiseln zu befreien", erklärte Garrick, nachdem Kova ihn nach seinem Status gefragt hatte. Der amtierende Captain hob ob dieser Aussichten missbilligend eine Augenbraue, beschränkte sich jedoch darauf, den Dänen über die neueste Entwicklung zu informieren: "Sir, ein Frachter nähert sich der Station. Das Schiff scheint für Talek von essentieller Bedeutung zu sein. Es trägt eine Signatur der Föderation, aber es antwortet nicht auf unsere Rufe." An Bord der Station warfen sich Garrick und Karl-Theodor einen überraschten Blick zu, bevor der Captain erläuterte: "Das muss der Latinum-Frachter sein! Ich war bisher davon ausgegangen, dass er die Station bereits wieder verlassen habe. Aber jetzt ergibt alles einen Sinn! Diese Bastarde sind tatsächlich nur hinter dem Latinum her!" Kova verdaute diese neue Information kurz, bevor er seine Meinung kund tat: "Dann sollte der Frachter auf keinen Fall landen. Damit hätten die Gangster nur noch mehr Geiseln in ihrer Gewalt." Es entstand eine kurze Pause, bis Garrick entgegnete: "Vielleicht doch. Wir lassen die Gangster an Bord gehen, und können sie dann ganz einfach hochnehmen, wenn sie mit dem Frachter verschwinden wollen. Wir müssten nur vorher die Frachtercrew von Bord kriegen...." |
| + | "Vorschläge!", verlangte Kova. Fast augenblicklich drehte Lew Sulik sich zu dem Vulkanier im Chefsessel der Katana herum. "Die Staffel befindet sich zwischen der Station und dem Frachter hinter dem 3. Mond von Gemini. Sie könnte den Frachter dort aufbringen", schlug er vor. Rahja Preja wandte ein: "Selbst wenn es der Staffel gelingt, den Frachter zu stoppen, bekommen wir so die Besatzung nicht von Bord. Immerhin sind die Flieger Einsitzer." Einen kurzen Moment herrschte Stille auf der Brücke, dann meinte Tom Carrell: "Fluchtkapseln!" Kova nickte. "Die Fliegerstaffel hält also den Frachter auf und erklärt ihm die Lage. Die Besatzung programmiert den Weiterflug und die Landung des Frachters und verlässt ihn dann mittels der Fluchtkapseln. Ich berechne den Erfolg des Manövers mit 95,37 Prozent", fügte er dann an. Rahja sah zu Kova hinüber. "Es stellt sich nur die Frage, was passiert, wenn unser liebenswürdiger Andorianer bemerkt, daß der Frachter ohne Crew ist, wenn er landet", gab sie zu bedenken. Kova hob seine linke Augenbraue. "Er hat nur nach dem Frachter verlangt, nicht nach dem Personal des Frachters", antwortete er. "Es wird ihm völlig egal sein", schob er nach. Rahja rutschte unbehaglich in ihrem Sitz herum. "Ich hoffe, Sie haben recht. Denkbar wäre auch, daß er doch noch anfängt, Geiseln zu erschiessen", gab sie dann zu bedenken. |