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Aus KatanaWiki

 
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|Titel = Himmelfahrtsommando
|Titel = Himmelfahrtsommando
|Autor = Garrick Andersson
|Autor = Garrick Andersson
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|Sternzeit = 62982.6 (24.12.2385, 22:01 Uhr) - 62982.6 (24.12.2385, 22:31 Uhr)
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|Sternzeit = 62982.6 (24.12.2385, 23:01 Uhr) - 62982.8 (25.12.2385, 00:00 Uhr)
|Inhalt =  
|Inhalt =  
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helfen! Kommen Sie! Der Hangar liegt in diesem Teil der Station, nur ein
helfen! Kommen Sie! Der Hangar liegt in diesem Teil der Station, nur ein
paar Decks unter uns..."
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„Na also, da wären wir!“ Lieutenant Commander Ray Clayton blickte sich triumphierend im Frachtraum um, nachdem der Rematerialisierungsprozess abgeschlossen war. „Was dieses grünblütige Spitzohr nur wieder hatte... Vorwärts, Männer!“ Die Mitglieder seines Teams zückten ihre Tricorder, um sich ein Bild von der Umgebung zu machen, doch stellten sie ihre Bemühungen recht schnell wieder ein. „Was ist los?“ wollte Clayton daraufhin wissen. „Das Dämpfungsfeld beeinträchtigt auch unsere Tricorder, Sir. Wir erhalten überhaupt keine Anzeigen“, meldete Omar, ein hochgewachsener Mensch arabischer Herkunft, der für die technischen Belange des Teams verantwortlich zeichnete. „Dann müssen wir uns eben auf unsere Augen und Ohren verlassen“, meinte Clayton, bevor er auf den Ausgang deutete, der in etwa 30 Metern  Entfernung lag. „Auf geht’s!“ In diesem Augenblick brach im Frachtraum die Hölle los.
„Na also, da wären wir!“ Lieutenant Commander Ray Clayton blickte sich triumphierend im Frachtraum um, nachdem der Rematerialisierungsprozess abgeschlossen war. „Was dieses grünblütige Spitzohr nur wieder hatte... Vorwärts, Männer!“ Die Mitglieder seines Teams zückten ihre Tricorder, um sich ein Bild von der Umgebung zu machen, doch stellten sie ihre Bemühungen recht schnell wieder ein. „Was ist los?“ wollte Clayton daraufhin wissen. „Das Dämpfungsfeld beeinträchtigt auch unsere Tricorder, Sir. Wir erhalten überhaupt keine Anzeigen“, meldete Omar, ein hochgewachsener Mensch arabischer Herkunft, der für die technischen Belange des Teams verantwortlich zeichnete. „Dann müssen wir uns eben auf unsere Augen und Ohren verlassen“, meinte Clayton, bevor er auf den Ausgang deutete, der in etwa 30 Metern  Entfernung lag. „Auf geht’s!“ In diesem Augenblick brach im Frachtraum die Hölle los.
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Gemeinsam rannten die beiden Offiziere den Korridor entlang, als ein
Gemeinsam rannten die beiden Offiziere den Korridor entlang, als ein
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mehr, fürchte ich. Aber die Zünder sind wirklich nicht zu unterschätzen,
mehr, fürchte ich. Aber die Zünder sind wirklich nicht zu unterschätzen,
Schweinebacke!"
Schweinebacke!"
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Auf der Ops quollen Taleks Augäpfel vor Wut beängstigend weit aus ihren Höhlen, während er offenbar nach irgendetwas suche, an dem er seine Wut abreagieren konnte. Juri und Rick tauschten einen besorgten Blick. Eigentlich hatte dies eine simple und saubere Sache werden sollen, doch nun hatten sie bereits vier Mann an zwei frei auf der Station herumlaufende Sternenflottenoffiziere verloren. Talek nahm nun wieder sein Kom-Gerät in die Hand und sagte gefährlich leise: „Norak, schafft mir endlich diese Pest vom Hals!“
Auf der Ops quollen Taleks Augäpfel vor Wut beängstigend weit aus ihren Höhlen, während er offenbar nach irgendetwas suche, an dem er seine Wut abreagieren konnte. Juri und Rick tauschten einen besorgten Blick. Eigentlich hatte dies eine simple und saubere Sache werden sollen, doch nun hatten sie bereits vier Mann an zwei frei auf der Station herumlaufende Sternenflottenoffiziere verloren. Talek nahm nun wieder sein Kom-Gerät in die Hand und sagte gefährlich leise: „Norak, schafft mir endlich diese Pest vom Hals!“
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Garrick wollte schon einen weiteren demoralisierenden Kommentar über den Äther schicken, als dann aber doch seine Offiziersausbildung die Oberhand gewann. Lansam ließ er das Kom-Gerät sinken. „Wenn die auf der Suche nach uns sind, bedeutet das doch im Umkehrschluss, dass sie nicht alle bei ihrem Chefchen auf der Ops sein können, nicht wahr, Nr. Eins?“ Karl dachte  darüber nach, bevor er nickend zustimmte: „Wahrscheinlich bekommen wir keine bessere Gelegenheit und sie rechnen vermutlich auch nicht damit, dass wir zu ihnen kommen. Aber sollten wir nicht nach unseren Jungs da unten schauen, Sir?“ deutete er auf den Liftschacht, aus dem noch immer schwarzer Rauch quoll. Der Captain atmete einmal tief durch, dann entschied er: „Falls sie die Granate überlebt haben, sind sie fürs Erste auf sich gestellt. Wir müssen den Anführer kriegen. Schlag der Schlange den Kopf ab...“
Garrick wollte schon einen weiteren demoralisierenden Kommentar über den Äther schicken, als dann aber doch seine Offiziersausbildung die Oberhand gewann. Lansam ließ er das Kom-Gerät sinken. „Wenn die auf der Suche nach uns sind, bedeutet das doch im Umkehrschluss, dass sie nicht alle bei ihrem Chefchen auf der Ops sein können, nicht wahr, Nr. Eins?“ Karl dachte  darüber nach, bevor er nickend zustimmte: „Wahrscheinlich bekommen wir keine bessere Gelegenheit und sie rechnen vermutlich auch nicht damit, dass wir zu ihnen kommen. Aber sollten wir nicht nach unseren Jungs da unten schauen, Sir?“ deutete er auf den Liftschacht, aus dem noch immer schwarzer Rauch quoll. Der Captain atmete einmal tief durch, dann entschied er: „Falls sie die Granate überlebt haben, sind sie fürs Erste auf sich gestellt. Wir müssen den Anführer kriegen. Schlag der Schlange den Kopf ab...“
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Auf der Brücke der Katana ergriff Lieutenant Carrel das Wort: „Sir, die Sensoren haben soeben zwei Explosionen in einem Randbereich von Gemini Station registriert.“  Kova, der auf dem Kommandosessel saß, drehte sich zum amtierenden Sicherheitschef um. „Wo genau, Mr. Carrel?“ Der Angesprochene hatte diese Frage vorausgesehen und antwortete: „Aufgrund des Dämpfungsfeldes kann ich es nicht genau sagen, aber die Werte deuten auf Frachtraum drei hin.“ Kova überlegte kurz, dann betätigte er seinen Kommunikator: „Kova an Lieutenant Clayton. Wir haben zwei Explosionen auf Gemini, vermutlich Frachtraum drei, registriert. Können Ihre Sensoren das bestätigen?“ Es dauerte ein paar Sekunden, bis eine Antwort erfolgte und der Hauptschirm den Piloten der Seine zeigte: „Hier ist Lieutenant Marturin, Sir. Ja, die Sensoren bestätigen die Explosionen. Die erste wurde offenbar durch eine Granate ausgelöst, die Ursache der zweiten kann der Computer nicht mit hinreichender Genauigkeit einordnen...“ Kova bestätigte: „In Ordnung, bleiben Sie bis auf Weiteres in Bereitschaft. Kova En...“ Marturin unterbrach ihn jedoch: „Sir, da ist noch etwas, das Sie wissen sollten.“ Eine Augenbraue des Vulkaniers hob sich. Zwar waren ihm Gefühle fremd, doch durch seine Zeit in der Sternenflotte hatte er gelernt, auf die subtilen Änderungen in der menschichen Mimik zu achten. Marturin erweckte mit einem Mal den Eindruck höchsten Unbehagens und Nervosität. Kova verlangte: „Bericht!“ Der Pilot wand sich ein wenig, bevor er ausführte: „Lieutenant Clayton und sein Team befinden sich in diesem Frachtraum, Sir. Es hatte sich eine Gelegenheit ergeben, dort hinein zu beamen, und Mr. Clayton entschied, nicht länger zu warten.“ Selbst der ansonsten so kühle Vulkanier benötigte ein paar Sekunden, um diese Information zu verarbeiten und die Handlungsoptionen abzuwägen. „Können Sie das Team zurück an Bord beamen, Lieutenant?“ wollte Kova schließlich wissen. Marturin antwortete schnell, froh, um eine unmittelbare Maßregelung zunächst herum gekommen zu sein: „Das versuche ich bereits, aber die Interferenzen sind sehr stark. Ich arbeite weiter daran, Sir.“ Der stellvertretende Kommandant nickte kurz: „Weitermachen. Melden Sie jede Veränderung Ihres Status!“ Die Kom-Verbindung wurde geschlossen. Wäre er ein Mensch, hätte er nun wohl die Kontrolle über sich verloren, dachte Kova. Ein neuer Plan musste her. Einer, der neben einem Rettungsversuch für die EF-Einheit auch noch die Gefangennahme der Geiselnehmer beinhaltete – ohne, dass die genau für diesen Zweck vorgesehene EF-Einheit zum Einsatz kommen konnte.  
Auf der Brücke der Katana ergriff Lieutenant Carrel das Wort: „Sir, die Sensoren haben soeben zwei Explosionen in einem Randbereich von Gemini Station registriert.“  Kova, der auf dem Kommandosessel saß, drehte sich zum amtierenden Sicherheitschef um. „Wo genau, Mr. Carrel?“ Der Angesprochene hatte diese Frage vorausgesehen und antwortete: „Aufgrund des Dämpfungsfeldes kann ich es nicht genau sagen, aber die Werte deuten auf Frachtraum drei hin.“ Kova überlegte kurz, dann betätigte er seinen Kommunikator: „Kova an Lieutenant Clayton. Wir haben zwei Explosionen auf Gemini, vermutlich Frachtraum drei, registriert. Können Ihre Sensoren das bestätigen?“ Es dauerte ein paar Sekunden, bis eine Antwort erfolgte und der Hauptschirm den Piloten der Seine zeigte: „Hier ist Lieutenant Marturin, Sir. Ja, die Sensoren bestätigen die Explosionen. Die erste wurde offenbar durch eine Granate ausgelöst, die Ursache der zweiten kann der Computer nicht mit hinreichender Genauigkeit einordnen...“ Kova bestätigte: „In Ordnung, bleiben Sie bis auf Weiteres in Bereitschaft. Kova En...“ Marturin unterbrach ihn jedoch: „Sir, da ist noch etwas, das Sie wissen sollten.“ Eine Augenbraue des Vulkaniers hob sich. Zwar waren ihm Gefühle fremd, doch durch seine Zeit in der Sternenflotte hatte er gelernt, auf die subtilen Änderungen in der menschichen Mimik zu achten. Marturin erweckte mit einem Mal den Eindruck höchsten Unbehagens und Nervosität. Kova verlangte: „Bericht!“ Der Pilot wand sich ein wenig, bevor er ausführte: „Lieutenant Clayton und sein Team befinden sich in diesem Frachtraum, Sir. Es hatte sich eine Gelegenheit ergeben, dort hinein zu beamen, und Mr. Clayton entschied, nicht länger zu warten.“ Selbst der ansonsten so kühle Vulkanier benötigte ein paar Sekunden, um diese Information zu verarbeiten und die Handlungsoptionen abzuwägen. „Können Sie das Team zurück an Bord beamen, Lieutenant?“ wollte Kova schließlich wissen. Marturin antwortete schnell, froh, um eine unmittelbare Maßregelung zunächst herum gekommen zu sein: „Das versuche ich bereits, aber die Interferenzen sind sehr stark. Ich arbeite weiter daran, Sir.“ Der stellvertretende Kommandant nickte kurz: „Weitermachen. Melden Sie jede Veränderung Ihres Status!“ Die Kom-Verbindung wurde geschlossen. Wäre er ein Mensch, hätte er nun wohl die Kontrolle über sich verloren, dachte Kova. Ein neuer Plan musste her. Einer, der neben einem Rettungsversuch für die EF-Einheit auch noch die Gefangennahme der Geiselnehmer beinhaltete – ohne, dass die genau für diesen Zweck vorgesehene EF-Einheit zum Einsatz kommen konnte.  
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Aktuelle Version vom 3. März 2014, 19:07 Uhr

©2003 RPG Leadership USS Katana Diese Seite wurde zuletzt am 3. März 2014 um 19:07 Uhr geändert.